Die schnelle Antwort
Die beste CPAP Powerbank für die meisten Nutzer ist der EASYLONGER ES400 AIR. Er liefert Strom als 12 und 24 Volt, passt damit zu ResMed und Philips, bringt die Kabel gleich mit und wiegt unter einem Kilo. Wer viel fliegt, nimmt die knapp unter 100 Wattstunden liegende Variante fürs Handgepäck.
Kurz zusammengefasst: Ein CPAP-Gerät braucht 12 oder 24 Volt Gleichstrom über viele Stunden, eine gewöhnliche Handy-Powerbank mit 5 Volt reicht dafür nicht. Entscheidend sind drei Dinge: die passende Spannung, genug Wattstunden für die geplanten Nächte und, wer fliegt, die 100-Wh-Grenze. Den größten Hebel für die Laufzeit hast du selbst in der Hand, indem du den beheizten Befeuchter unterwegs ausschaltest.
Die besten CPAP-Powerbanks und Reiseakkus im Vergleich
Sechs Modelle für Reise, Camping, Wohnmobil und Stromausfall, abgeglichen mit echten Käuferbewertungen und unabhängigen Praxistests.
| Vergleich* |
Vergleichs-
sieger |
Top für Flugreisen
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Für mehrere Nächte
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Maximale Kapazität
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Premium-Marke
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Netzersatz-Tipp
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Zum Angebot* |
Zum Angebot ab 149,99 € |
Zum Angebot ab 145,99 € |
Zum Angebot ab 199,49 € |
Zum Angebot ab 249,99 € |
Zum Angebot ab 380,00 € |
Zum Angebot ab 208,99 € |
| Modell* | ES400 AIR, 148 Wh | ES270, 99,9 Wh | 72000 mAh, 266 Wh | 96000 mAh, 297,6 Wh | Pilot-24 Lite, ca. 95 Wh | 448 Wh, 600 W, LiFePO4 |
| Unsere Bewertung* |
Unsere Bewertung
VERGLEICHSSIEGER
07/2026
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Unsere Bewertung
TOP-PICK
07/2026
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Unsere Bewertung
SEHR GUT
07/2026
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Unsere Bewertung
SEHR GUT
07/2026
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Unsere Bewertung
GUT
07/2026
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Unsere Bewertung
EMPFEHLUNG
07/2026
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| Kundenbewertung bei Amazon* | ||||||
| Technische Daten | ||||||
| Kapazität | 148 Wh | 99,9 Wh | 266 Wh | 297,6 Wh | ca. 95 Wh | 448 Wh |
| Akku-Typ | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | LiFePO4 |
| Flugtauglich (unter 100 Wh) | ✕ | ✓ | ✕ | ✕ | ✓ | ✕ |
| Gerätespannung | 12 & 24 V | 24 V | 24 V | 24 V | 24 V | 230 V (AC) |
| 230-Volt-Steckdose | ✕ | ✕ | ✕ | ✕ | ✕ | ✓ |
| Passthrough-Laden | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| USB-Anschluss | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Gewicht | 930 g | ca. 450 g | ca. 1,5 kg | 2,99 kg | ca. 560 g | ca. 5,2 kg |
| Empfehlung & Kauf | ||||||
| Für wen geeignet | Für die meisten CPAP-Nutzer, die einen vielseitigen Allrounder suchen Ideal für Wochenendtrips, Wohnmobil und als Notstrom zu Hause Wenn das Gerät mit 12 oder 24 Volt läuft (ResMed und Philips) | Für Vielflieger und Fernreisende Wenn der Akku ohne Airline-Freigabe ins Handgepäck soll Für sparsame ResMed-Reisegeräte wie den AirMini | Für Camping und mehrtägige Touren ohne Steckdose Wenn mehrere Nächte am Stück überbrückt werden müssen Für ResMed-Geräte mit 24 Volt | Für lange Camping- oder Wohnmobil-Aufenthalte Wenn der Akku tagsüber per Solar nachgeladen wird Für maximale Autonomie fernab der Steckdose | Für ResMed-Nutzer, die eine etablierte Marke wollen Wenn eine saubere unterbrechungsfreie Umschaltung (USV) wichtig ist Für Flugreisen dank Kapazität unter 100 Wh | Für alle, die eine echte 230-Volt-Steckdose unterwegs wollen Wenn neben dem CPAP auch Laptop, Kühlbox oder Licht laufen sollen Als Notstrom bei Stromausfall zu Hause |
| Vorteile |
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| Direktlink*Affiliate-Link mit Shop-Kennzeichnung und ca.-Preis | ||||||
SIEGER 07/2026
- Passende Kabel für ResMed und Philips gleich im Set
- Für 12- und 24-Volt-Geräte geeignet
- Vergleichsweise leicht und kompakt
- Laden und gleichzeitig betreiben möglich (Passthrough)
- Solide Bewertungsbasis aus vielen Rezensionen
- Mit 99,9 Wattstunden knapp unter der 100-Wh-Fluggrenze
- Sehr leicht mit rund 450 Gramm
- Höchste Sternebewertung im Vergleich
- Lädt bequem per USB-C
- Große Kapazität für mehrere Nächte ohne Befeuchter
- In einem unabhängigen Test rund fünf Nächte am AirMini
- Bewährtes Modell mit vielen Bewertungen
- USB-Anschlüsse für Handy und Co.
- Höchste Kapazität unter den reinen CPAP-Akkus hier
- In einem unabhängigen Test rund 6,5 Nächte am AirMini
- Solide Bewertungsbasis
- Passthrough und USB-Ausgänge
- Etablierte Marke mit sehr vielen Bewertungen
- Saubere USV-Umschaltung vom Netz auf den Akku
- Unter 100 Wattstunden und damit flugtauglich
- Eingebaute LED-Lampe und USB-Anschluss
- Vollwertige 230-Volt-Steckdose plus DC- und USB-Ausgänge
- Sichere und langlebige LiFePO4-Zellen
- Schnell wieder aufgeladen
- Auch für andere Geräte nutzbar
* Mit Sternchen gekennzeichnete Bereiche oder Links enthalten Affiliate-Verweise. Wenn du darüber kaufst, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.
Gemessene Richtwerte an einem ResMed AirSense 11. Wer den Befeuchter ausschaltet, verdoppelt bis verdreifacht die Akkulaufzeit.
Die CPAP-Akkus im Einzel-Check Einzelbewertungen 2026
EASYLONGER ES400 AIR
ab
149,99 €
EASYLONGER ES400 AIR
Der EASYLONGER ES400 AIR ist unser Vergleichssieger, weil er das breiteste Einsatzspektrum abdeckt. Er liefert seinen Strom als 12 und 24 Volt und bringt gleich vier Kabel mit, sodass er sowohl mit ResMed-Geräten wie AirSense und AirMini als auch mit Philips-Modellen wie der DreamStation zusammenarbeitet.
Mit rund 148 Wattstunden reicht er ohne Befeuchter für etwa eine ruhige Nacht bis hin zu mehreren Nächten an sparsamen Reisegeräten. Er ist leicht genug fürs Handgepäck, liegt aber über der 100-Wh-Fluggrenze, weshalb Vielflieger eher zum kleineren Modell greifen. Für Wohnmobil, Wochenendtour und Notstrom zu Hause ist er die rundeste Wahl.
Vorteile 5
- Passende Kabel für ResMed und Philips gleich im Set
- Für 12- und 24-Volt-Geräte geeignet
- Vergleichsweise leicht und kompakt
- Laden und gleichzeitig betreiben möglich (Passthrough)
- Solide Bewertungsbasis aus vielen Rezensionen
Nachteile 3
- Mit rund 148 Wattstunden über der 100-Wh-Fluggrenze
- Für Vielflieger nur mit Airline-Freigabe im Handgepäck
- Mit aktivem Befeuchter reicht die Ladung meist nur eine Nacht
EASYLONGER ES270
ab
145,99 €
EASYLONGER ES270
Der EASYLONGER ES270 ist unser Top-Pick für Flugreisen. Mit 99,9 Wattstunden bleibt er knapp unter der magischen 100-Wh-Grenze und darf damit weltweit ohne vorherige Airline-Genehmigung ins Handgepäck. Das erspart Papierkram und Diskussionen am Gate.
Er ist mit rund 450 Gramm der leichteste Akku im Vergleich und hat die höchste Sternebewertung. Ausgelegt ist er auf die 24-Volt-Reisegeräte von ResMed, etwa den AirMini. Für eine sparsame Nacht ohne Befeuchter ist er ideal, mit aktivem Befeuchter sind es nur wenige Stunden. Wer häufig fliegt, trifft hier die sorgenfreieste Wahl.
Vorteile 4
- Mit 99,9 Wattstunden knapp unter der 100-Wh-Fluggrenze
- Sehr leicht mit rund 450 Gramm
- Höchste Sternebewertung im Vergleich
- Lädt bequem per USB-C
Nachteile 3
- Auf 24-Volt-ResMed-Geräte ausgelegt
- Kleinere Kapazität, mit Befeuchter nur wenige Stunden
- Noch überschaubare Zahl an Bewertungen
EASYLONGER CPAP-Akku 266 Wh
ab
199,49 €
EASYLONGER CPAP-Akku 266 Wh
Der EASYLONGER CPAP-Akku mit 266 Wattstunden ist unsere Empfehlung für mehrere Nächte am Stück. Ein unabhängiger Backpacking-Test kam damit bei niedrigem Druck und ausgeschaltetem Befeuchter auf rund fünf Nächte mit einem AirMini, was die Herstellerangabe gut bestätigt.
Das Modell ist bewährt und hat eine breite Bewertungsbasis. Es arbeitet mit 24 Volt für ResMed-Geräte und lässt sich während des Betriebs nachladen. Fürs Flugzeug ist es zu groß, für die autarke Tour im Zelt oder Wohnmobil aber genau richtig. Wer viel unterwegs ist und Reserve will, liegt hier richtig.
Vorteile 4
- Große Kapazität für mehrere Nächte ohne Befeuchter
- In einem unabhängigen Test rund fünf Nächte am AirMini
- Bewährtes Modell mit vielen Bewertungen
- USB-Anschlüsse für Handy und Co.
Nachteile 3
- Deutlich über der Fluggrenze, nichts fürs Flugzeug
- Schwerer als die kompakten Reiseakkus
- Klassische Li-Ionen-Zellen, nicht LiFePO4
EASYLONGER ES960
ab
249,99 €
EASYLONGER ES960
Der EASYLONGER ES960 ist der Kapazitäts-Riese unter den reinen CPAP-Akkus im Vergleich. Mit 297,6 Wattstunden liefert er die längste Autonomie: ein unabhängiger Test erreichte damit rund 6,5 Nächte am AirMini bei niedrigem Druck und ohne Befeuchter.
Dafür ist er mit knapp drei Kilogramm auch der schwerste hier und eher für Wohnmobil und Basislager als für den Rucksack gedacht. Tagsüber lässt er sich per Solar nachladen, was ihn für längere autarke Aufenthalte interessant macht. Wer maximale Reserve ohne Steckdose braucht und das Gewicht verschmerzt, bekommt hier die größte Kapazität.
Vorteile 4
- Höchste Kapazität unter den reinen CPAP-Akkus hier
- In einem unabhängigen Test rund 6,5 Nächte am AirMini
- Solide Bewertungsbasis
- Passthrough und USB-Ausgänge
Nachteile 3
- Mit rund drei Kilogramm der schwerste CPAP-Akku im Vergleich
- Klar über der Fluggrenze
- Höherer Anschaffungspreis
Medistrom Pilot-24 Lite
ab
380,00 €
Medistrom Pilot-24 Lite
Die Medistrom Pilot-24 Lite ist der etablierte Marken-Klassiker für ResMed-Geräte. Sie punktet mit einer sauberen USV-Umschaltung: liegt Netzstrom an, versorgt sie das Gerät aus der Steckdose und schont die Zellen, fällt der Strom aus, übernimmt sie nahtlos. Mit rund 95 Wattstunden bleibt sie unter der Fluggrenze.
Die große Zahl an Bewertungen zeigt aber auch die Schattenseiten: Die Steckverbindung sitzt nicht bei jedem fest, das passende Kabel für den AirSense 11 muss oft dazugekauft werden, und der Preis liegt klar über dem der Wettbewerber. Für Marken-Treue und die USV-Funktion kann sich das lohnen, günstiger fahren die meisten mit unserem Vergleichssieger.
Vorteile 4
- Etablierte Marke mit sehr vielen Bewertungen
- Saubere USV-Umschaltung vom Netz auf den Akku
- Unter 100 Wattstunden und damit flugtauglich
- Eingebaute LED-Lampe und USB-Anschluss
Nachteile 4
- Deutlich höherer Preis als die Wettbewerber
- Passendes Kabel, vor allem für den AirSense 11, oft separat
- Steckverbindung sitzt laut Rezensionen manchmal locker
- Klassische Li-Ionen-Zellen mit rund 500 Ladezyklen
LiFePO4-Powerstation 448 Wh (600 W)
ab
208,99 €
LiFePO4-Powerstation 448 Wh (600 W)
Die LiFePO4-Powerstation mit 448 Wattstunden ist der Netzersatz-Tipp für alle, die mehr als nur das CPAP betreiben wollen. Sie bietet eine echte 230-Volt-Steckdose plus DC- und USB-Ausgänge und läuft mit sicheren, langlebigen LiFePO4-Zellen, die im Zelt oder Wohnmobil ein gutes Gefühl geben.
Am CPAP hat sie einen Nachteil: über die Steckdose wird der Strom doppelt gewandelt, dabei gehen grob 15 bis 30 Prozent verloren, ein reiner DC-Akku hält aus derselben Kapazität länger durch. Dafür versorgt sie auch Laptop, Kühlbox oder Licht und dient zu Hause als Notstrom. Die Bewertungsbasis ist noch jung, weshalb wir zurückhaltend bewerten.
Vorteile 4
- Vollwertige 230-Volt-Steckdose plus DC- und USB-Ausgänge
- Sichere und langlebige LiFePO4-Zellen
- Schnell wieder aufgeladen
- Auch für andere Geräte nutzbar
Nachteile 4
- Am CPAP über die Steckdose gehen rund 15 bis 30 Prozent Energie verloren
- Deutlich schwerer als ein reiner CPAP-Akku
- Erst wenige Bewertungen, noch junge Datenbasis
- Nicht flugtauglich
Kaufberatung: Worauf es bei einer CPAP Powerbank wirklich ankommt
Ein Akku fürs CPAP-Gerät ist kein Spielzeug, sondern ein Stück Therapiesicherheit. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf ein paar technische Grundlagen zu verstehen. Sie sind einfacher, als sie klingen, und ersparen teure Fehlkäufe. Die folgenden Punkte sind nach ihrer Wichtigkeit sortiert.
Kapazität in Wattstunden richtig einschätzen
Die ehrlichste Kennzahl eines Akkus ist die Wattstunde (Wh), nicht die oft beworbene Milliamperestunde. Viele Hersteller geben große mAh-Zahlen an, die sich auf die interne Zellspannung von 3,7 Volt beziehen und die Kapazität optisch aufblähen. Die Umrechnung ist simpel: Wattstunden ergeben sich aus Milliamperestunden mal Volt geteilt durch tausend. Eine Powerbank mit 27.000 mAh kommt so auf rund 100 Wattstunden, nicht mehr.
Wie viele Nächte eine bestimmte Wattstundenzahl trägt, hängt vom Gerät ab. Ein sparsames Reisegerät wie der ResMed AirMini zieht ohne Befeuchter nur eine Handvoll Watt, ein größeres Standgerät deutlich mehr. Als grober Anhaltspunkt reicht ein Akku um 100 Wattstunden ohne Befeuchter meist für eine Nacht. Wer mehrere Nächte am Stück überbrücken will, sollte zu den großen Modellen mit 266 bis 298 Wattstunden greifen. In einem unabhängigen Backpacking-Test kam der 266-Wh-Akku von EASYLONGER auf rund fünf Nächte, das 298-Wh-Modell sogar auf gut sechs, jeweils am sparsamen AirMini bei niedrigem Druck und ausgeschaltetem Befeuchter.
Der Befeuchter ist der heimliche Stromfresser
Das ist der wichtigste und meistübersehene Punkt. Nicht das Gebläse frisst den Strom, sondern der beheizte Befeuchter. Der Grund ist reine Physik: Wasser zu verdampfen kostet rund das Fünf- bis Sechsfache der Energie, die man zum bloßen Erwärmen braucht. Deshalb kann der Befeuchter je nach Stufe 60 bis 70 Prozent des gesamten Verbrauchs ausmachen.
Konkret gemessene Werte an einem ResMed AirSense 11 zeigen die Größenordnung: nur Gebläse rund 18 Watt, mit niedriger Befeuchtung rund 28 Watt, mit hoher Befeuchtung rund 48 Watt. An derselben Batterie bedeutet das grob den Unterschied zwischen einer ganzen Nacht und nur einem Drittel davon. Die praktische Konsequenz ist einfach: Wer unterwegs auf den beheizten Befeuchter und den Heizschlauch verzichtet, verdoppelt bis verdreifacht die Laufzeit. Genau deshalb geben alle Hersteller ihre Maximalwerte immer mit ausgeschaltetem Befeuchter an. Bei trockener Nasenschleimhaut kann eine einfache Nasensalbe die fehlende Befeuchtung für ein paar Nächte überbrücken.
Passt die Spannung? 12 Volt gegen 24 Volt
Ein CPAP-Gerät arbeitet intern mit Gleichstrom, aber je nach Hersteller mit unterschiedlicher Eingangsspannung. Das ist der häufigste Kauffehler. ResMed-Geräte wie AirSense 10, AirSense 11, AirCurve und der Reise-AirMini laufen mit 24 Volt. Viele Philips-Geräte wie die DreamStation und die DreamStation 2 brauchen dagegen 12 Volt. Ein Akku mit falscher Ausgangsspannung passt entweder nicht oder kann das Gerät im schlimmsten Fall beschädigen.
Deshalb gibt es die bekannte Medistrom-Serie in zwei Varianten, die Pilot-12 Lite für die 12-Volt-Welt und die Pilot-24 Lite für die 24-Volt-Welt. Universelle Akkus wie unser Vergleichssieger umgehen das Problem, indem sie beide Spannungen liefern und mehrere Gerätekabel mitbringen. Prüfe vor dem Kauf immer, ob das passende Kabel für dein konkretes Modell im Lieferumfang liegt. Besonders der neuere AirSense 11 hat einen anderen Anschluss als sein Vorgänger und braucht häufig ein separates Kabel-Kit.
DC-Kabel statt Steckdose: der Wirkungsgrad entscheidet
Hier steckt viel verschenkte Energie. Ein CPAP-Gerät ist innen ein Gleichstrom-Verbraucher, das kleine Kästchen am Netzkabel wandelt den Netzstrom erst in 12 oder 24 Volt Gleichstrom. Betreibt man das Gerät über die 230-Volt-Steckdose einer Powerstation, passiert die Wandlung doppelt: Der Akku wandelt seinen Gleichstrom erst in 230 Volt Wechselstrom, dann wandelt das Netzteil ihn wieder zurück in Gleichstrom. Diese doppelte Umwandlung kostet je nach Technik grob 15 bis 30 Prozent der gespeicherten Energie.
Ein DC-Kabel, das den Akku direkt mit dem Gerät verbindet, spart diesen Umweg und damit spürbar Laufzeit. Eine Praxismessung an einem ResMed S9 zeigte über den Wechselrichter rund 37 Prozent mehr Stromaufnahme als über den passenden Gleichstromwandler. Für maximale Nächte gilt also: direkt über DC betreiben, nicht über die Steckdose. Wer trotzdem eine Steckdose nutzt, sollte unbedingt auf einen reinen Sinus achten, denn ein modifizierter Sinus kann den empfindlichen CPAP-Motor zum Brummen bringen, ihn heißer laufen lassen und im Extremfall die Sensorik stören.
Flugtauglichkeit und die neuen Bordregeln 2026
Fürs Flugzeug zählt allein die Wattstundenzahl, und die Grenzen gelten weltweit einheitlich. Bis 100 Wattstunden darf der Akku ohne Anmeldung ins Handgepäck. Zwischen 100 und 160 Wattstunden ist er nur mit vorheriger Freigabe der Airline und höchstens zwei Stück erlaubt. Über 160 Wattstunden ist er im Passagierflug verboten. Ein Akku, der sorgenfrei fliegen soll, muss also klar unter 100 Wattstunden liegen. Wichtig: Lithium-Akkus und Powerbanks gehören immer ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer.
Neu und für 2026 relevant: Seit Jahresbeginn haben mehrere große Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, das Benutzen und Laden von Powerbanks an Bord eingeschränkt. Die Mitnahme im Handgepäck bleibt erlaubt, aber das Zwischenspeichern von Strom während des Fluges kann untersagt sein. Diese Regeln ändern sich derzeit häufig, prüf sie also kurz vor dem Abflug bei deiner Airline. Das CPAP-Gerät selbst gilt als medizinisches Hilfsmittel und darf in einer separaten Tasche zusätzlich zum normalen Handgepäck mitgeführt werden. Es ist sinnvoll, die Airline mindestens 48 Stunden vorher zu informieren und ein ärztliches Attest oder das Rezept dabeizuhaben.
Akku-Chemie: Lithium-Ionen gegen LiFePO4
Zwei Chemien treffen aufeinander. Die kompakten CPAP-Reiseakkus setzen fast alle auf klassische Lithium-Ionen-Zellen. Die sind leicht und günstig, halten aber nur rund 500 bis 1.000 Ladezyklen durch, bis die Kapazität spürbar nachlässt. Große Powerstations nutzen dagegen zunehmend LiFePO4 (Lithium-Eisenphosphat). Diese Zellen sind schwerer, halten aber ein Vielfaches länger, oft mehrere tausend Zyklen, und gelten als deutlich sicherer, weil sie bei Überhitzung keinen Sauerstoff freisetzen. Gerade im Zelt oder Wohnmobil, wo der Akku direkt neben dem Schlafplatz liegt, ist das ein beruhigendes Argument.
Für den reinen Reiseeinsatz ein paar Wochen im Jahr reicht ein guter Lithium-Ionen-Akku völlig. Wer den Akku dagegen täglich als Notstrom zu Hause laufen lässt, fährt mit einer LiFePO4-Lösung langfristig besser. Die etablierte Medistrom-Serie besteht übrigens aus klassischen Lithium-Ionen-Zellen, nicht aus LiFePO4, was man beim hohen Preis wissen sollte.
Verarbeitung, Kabel und Langlebigkeit
In den Bewertungen zeigt sich, wo im Alltag die echten Reibungspunkte liegen, und die sind bei fast allen Marken ähnlich. Am häufigsten geht es um Kabel und Stecker. Bei der Medistrom Pilot-24 Lite berichten Käufer wiederholt von einer Steckverbindung, die nicht bei jedem fest sitzt, und davon, dass das passende Kabel für den AirSense 11 oft separat gekauft werden muss. Bei den günstigeren EASYLONGER-Akkus loben Nutzer dagegen den umfangreichen Kabelsatz, kritisieren aber die unklare Zuordnung, welches Kabel zu welchem Gerät gehört.
Ein zweiter Punkt ist das Passthrough-Laden, also Laden und Betreiben gleichzeitig. Nicht jedes Gerät macht das sauber. Hochwertige Modelle mit echter unterbrechungsfreier Umschaltung versorgen das Gerät bei anliegendem Netz aus der Steckdose und lassen die Zellen in Ruhe, was sie im Dauerbetrieb schont. Billigere Akkus zyklen die Zellen bei jedem Umschalten und altern dadurch schneller. Und schließlich ein oft übersehener Praxispunkt: Ein Akku verliert monatlich ein bis drei Prozent seiner Ladung von selbst. Ein leerer Backup-Akku nützt um drei Uhr nachts niemandem, deshalb solltest du ihn regelmäßig nachladen.
Welches Modell passt zu mir?
Der beste Akku hängt komplett von deiner Situation ab. Hier die typischen Fälle mit einer klaren Empfehlung, und dazu jeweils, wann ein Modell eher nicht passt.
Der Vielflieger und Fernreisende. Für dich zählt nur eines: unter 100 Wattstunden, damit der Akku ohne Papierkram ins Handgepäck darf. Der EASYLONGER ES270 mit 99,9 Wattstunden ist hier die sorgenfreieste Wahl, leicht und mit der besten Bewertung im Feld. Nicht die richtige Wahl ist er, wenn du mehrere Nächte ohne Nachladen überbrücken musst, denn dafür ist die Kapazität zu klein. Gegen den Jetlag auf der Langstrecke kann außerdem Melatonin helfen.
Der Camper und Wohnmobilist. Du brauchst Reserve für mehrere Nächte fernab der Steckdose. Der EASYLONGER 266 Wh ist der beste Kompromiss aus Kapazität und Gewicht, für lange autarke Aufenthalte mit einem faltbaren Solar-Ladegerät lohnt das größere 298-Wh-Modell. Wer im Wohnmobil ohnehin ein 12-Volt-Bordnetz hat, kann sein Gerät oft auch direkt darüber betreiben. Nicht ideal sind diese schweren Akkus, wenn du viel fliegst.
Der Rucksack-Trekker. Jedes Gramm zählt, und der Befeuchter bleibt sowieso aus. Der leichte ES270 oder die kompakte Medistrom Pilot-24 Lite passen am besten in den Rucksack. Der knapp drei Kilo schwere 298-Wh-Akku ist hier zu viel Ballast, außer du planst wirklich viele Nächte ohne jede Lademöglichkeit.
Der ResMed-Nutzer, der eine Marke will. Wenn dir eine etablierte Marke mit sauberer unterbrechungsfreier Umschaltung wichtig ist, ist die Medistrom Pilot-24 Lite gesetzt. Sie kostet allerdings deutlich mehr, und das Kabel für den AirSense 11 fehlt oft. Wer flexibel ist, bekommt beim ES400 AIR mehr Kapazität fürs Geld.
Der Vorsorger für den Stromausfall. Dir geht es nicht ums Reisen, sondern um Sicherheit zu Hause, vielleicht sollen auch Laptop und Licht weiterlaufen. Dann ist die LiFePO4-Powerstation mit 448 Wattstunden und echter Steckdose die richtige Wahl. Für den reinen CPAP-Betrieb unterwegs ist sie dagegen unnötig schwer, und über die Steckdose verschenkt sie Energie. Eine größere Alternative findest du in unserem Vergleich der tragbaren Powerstations mit 1000 Watt. Für dauerhaften Notstrom im Haus kann sich auch ein Balkonkraftwerk-Speicher lohnen.
Wie viele Nächte hält dein Akku?
Stell Kapazität und Verbrauch ein und sieh die grobe Reichweite bei acht Stunden pro Nacht.
Richtwert über DC-Kabel (Wirkungsgrad rund 0,88). Ohne Befeuchter liegt der Verbrauch grob bei 5 bis 25 Watt, mit Befeuchter und Heizschlauch bei 40 bis 90 Watt. Über eine 230-Volt-Steckdose sinkt die Laufzeit um rund 15 bis 30 Prozent. Alle Werte sind gerundet und geräteabhängig, keine Garantie.
So haben wir verglichen: unsere Methodik
Wir sind kein Sanitätshaus und kein medizinisches Labor, und wir behaupten nicht, jeden Akku wochenlang selbst am eigenen Gerät getestet zu haben. Unser Ansatz ist ein anderer und für einen ehrlichen Vergleich mindestens genauso wertvoll: Wir gleichen die Herstellerangaben und technischen Daten mit echten Käuferbewertungen ab und ergänzen das um unabhängige Praxistests und die geltenden technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
Für diesen Vergleich haben wir die aktuell auf Amazon lieferbaren Modelle gesichtet, ihre Kapazitäts-, Spannungs- und Gewichtsangaben geprüft und die Sternebewertungen samt Rezensionszahl ausgewertet. Der deutsche Markt für dedizierte CPAP-Akkus wird stark von der Marke EASYLONGER geprägt, weshalb mehrere Modelle daraus im Vergleich stehen. Als etablierte Marken-Alternative haben wir die weit verbreitete Medistrom Pilot-24 Lite daneben gestellt, für den reinen Netzersatz zusätzlich eine universelle LiFePO4-Powerstation.
Aus den Bewertungen lassen sich wiederkehrende Muster ablesen. Bei der Medistrom Pilot-24 Lite taucht trotz vieler zufriedener Käufer und über 600 Bewertungen immer wieder der lockere Stecker und das fehlende AirSense-11-Kabel auf, was die durchschnittliche Bewertung von vier Sternen erklärt. Ein Nutzer bringt es sinngemäß auf den Punkt, die Batterie sei gut, aber das Zubehör koste extra und sitze nicht immer fest. Bei den EASYLONGER-Modellen decken sich die vom Hersteller genannten Laufzeiten überraschend gut mit unabhängigen Messungen, ein Tester kam mit dem 266-Wh-Akku am AirMini auf gut vierzig Betriebsstunden. Die Kritik dort betrifft eher das Gewicht der großen Modelle und die klassische Zellchemie.
Wichtig zur Einordnung: Alle genannten Nächte-Angaben beziehen sich auf niedrigen bis mittleren Druck und einen ausgeschalteten Befeuchter. Bei höherem Therapiedruck, größeren Standgeräten und aktivem Befeuchter liegen die realen Laufzeiten deutlich niedriger. Wir nennen bewusst Spannen statt exakter Versprechen, weil der tatsächliche Verbrauch stark vom individuellen Gerät und den Einstellungen abhängt. Unter jedem Beitrag steht eine Autoren-Box mit Kurzvita von Timm Dressler und Link zur Autorenseite, damit klar ist, wer hinter der Einschätzung steht.
Glossar: die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
Wattstunde (Wh): Die ehrliche Maßeinheit für die Akkukapazität. Sie sagt, wie viel Energie gespeichert ist, und ist auch die Zahl, die im Flugzeug zählt.
Reiner Sinus: Eine saubere Wechselstromform wie aus der heimischen Steckdose. CPAP-Motoren brauchen sie, ein modifizierter Sinus kann Brummen, Hitze und Fehlfunktionen verursachen.
LiFePO4: Eine besonders sichere und langlebige Lithium-Zellchemie mit mehreren tausend Ladezyklen, dafür etwas schwerer als klassische Lithium-Ionen-Zellen.
Passthrough-Laden: Die Fähigkeit, den Akku zu laden und gleichzeitig das Gerät zu betreiben. Bei guten Modellen mit unterbrechungsfreier Umschaltung schont das die Zellen.
DC-Kopplung: Der direkte Gleichstrom-Anschluss zwischen Akku und Gerät über ein passendes Kabel, ohne den verlustreichen Umweg über eine 230-Volt-Steckdose.
Beheizter Schlauch: Ein Schlauch mit Heizdraht, der Kondenswasser (Rainout) verhindert. Er hält die Luft warm, kostet aber dauerhaft zusätzlichen Strom.
Häufige Fragen zu CPAP-Akkus und Powerbanks
Kann man ein CPAP-Gerät mit einer normalen Powerbank betreiben?
In der Regel nicht. Eine Handy-Powerbank liefert nur 5 Volt über USB, ein CPAP-Gerät braucht 12 oder 24 Volt über viele Stunden. Nötig ist ein spezieller CPAP-Akku mit passendem DC-Ausgang oder eine Powerstation mit reiner Sinus-Steckdose.
Wie lange hält ein CPAP-Akku pro Nacht?
Das hängt stark von Gerät, Druck und Befeuchter ab. Ohne Befeuchter reicht ein Akku um 100 Wattstunden meist für eine Nacht, größere Modelle mit 266 bis 298 Wattstunden schaffen in unabhängigen Tests am sparsamen AirMini mehrere Nächte. Mit aktivem Befeuchter halbiert bis drittelt sich die Laufzeit.
Darf ich einen CPAP-Akku im Flugzeug mitnehmen?
Bis 100 Wattstunden ohne Genehmigung im Handgepäck, zwischen 100 und 160 Wattstunden nur mit vorheriger Airline-Freigabe und maximal zwei Stück, über 160 Wattstunden gar nicht. Akkus gehören nie in den aufgegebenen Koffer. Seit 2026 ist zudem das Benutzen von Powerbanks an Bord bei vielen Airlines eingeschränkt, deshalb die Regeln vor dem Flug prüfen.
Welcher Akku passt zu meinem Gerät, 12 oder 24 Volt?
ResMed-Geräte wie AirSense und AirMini laufen mit 24 Volt, viele Philips-Modelle wie die DreamStation mit 12 Volt. Der Akku muss zur Gerätespannung passen, eine falsche Spannung kann das Gerät beschädigen. Universelle Modelle bringen Kabel für beide Welten mit.
Warum soll ich den Befeuchter im Akkubetrieb ausschalten?
Der beheizte Befeuchter verdampft Wasser, und Verdampfen kostet mit Abstand am meisten Energie, oft 60 bis 70 Prozent des Gesamtverbrauchs. Schaltet man ihn und den beheizten Schlauch aus, verdoppelt bis verdreifacht sich die Akkulaufzeit.
Lohnt sich eine Powerstation mit Steckdose oder ein spezieller CPAP-Akku?
Ein dedizierter CPAP-Akku mit DC-Kabel ist effizienter und leichter, weil er den Strom direkt liefert und die 230-Volt-Wandlung mit ihren 15 bis 30 Prozent Verlust spart. Eine Powerstation lohnt sich, wenn zusätzlich Laptop, Kühlbox oder Licht laufen sollen oder sie als Notstrom zu Hause dient.
Fazit: Der beste Akku ist der, der zu deiner Nutzung passt
Eine gute CPAP Powerbank nimmt der Reise die größte Sorge, wenn sie zur eigenen Situation passt. Für die meisten Nutzer ist der EASYLONGER ES400 AIR die rundeste Wahl, weil er mit 12 und 24 Volt sowohl ResMed- als auch Philips-Geräte versorgt, die Kabel mitbringt, leicht bleibt und mit einer soliden Bewertung aus vielen Rezensionen überzeugt. Er ist der beste Allrounder für Wochenendtrips, Wohnmobil und Notstrom zu Hause.
Wer viel fliegt, greift zum knapp unter 100 Wattstunden liegenden ES270, der sorgenfrei ins Handgepäck darf. Für mehrere autarke Nächte sind die großen 266- und 298-Wh-Modelle die richtige Wahl, für Markentreue und eine saubere USV-Funktion die teurere Medistrom Pilot-24 Lite, und wer zu Hause auch Laptop und Licht absichern will, nimmt die LiFePO4-Powerstation mit echter Steckdose. Egal welches Modell: Schalte unterwegs den Befeuchter aus, betreib das Gerät wenn möglich direkt über DC, und prüf vor jedem Flug die aktuellen Akku-Regeln deiner Airline. Dann bleibt die Therapie überall zuverlässig, wohin du auch reist.