Die besten Heizstrahler für die Terrasse im Vergleich
Elektrische Infrarotstrahler für Balkon, Sitzplatz und überdachte Terrasse, abgeglichen mit Käuferbewertungen und mit den Betriebskosten je Abend.
| Vergleich* |
Vergleichs-
sieger |
Top-Pick
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Preis-Leistungs-
Tipp |
Ohne Bohren
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Für große Flächen
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Bestseller
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Zum Angebot* |
Zum Angebot ab 217,90 € |
Zum Angebot ab 109,95 € |
Zum Angebot ab 98,79 € |
Zum Angebot ab 149,96 € |
Zum Angebot ab 99,99 € |
Zum Angebot ab 99,79 € |
| Modell* | Teras X20 | RAY 2500 | TRESKO 2500 W Stativ | SOUTHEATIC 2000 W | IH110 | TRESKO 2000 W |
| Unsere Bewertung* |
Unsere BewertungVERGLEICHSSIEGER09/2026Note 1,3sehr gut |
Unsere BewertungSEHR GUT09/2026Note 1,5Unsere Note |
Unsere BewertungPREIS-LEISTUNGS-TIPP09/2026Note 1,3sehr gut |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 1,8Unsere Note |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 1,9Unsere Note |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 2,0Unsere Note |
| Kundenbewertung bei Amazon* | ||||||
| Technische Daten | ||||||
| Leistung | 2000 W | 2500 W | 2500 W | 2000 W | 3000 W | 2000 W |
| Heizstufen | 6 | 9 | 3 | 8 | 3 | 3 |
| Strahlertyp | Goldröhre (Low Glare) | Karbon | Quarz | Karbonfaser | Goldröhre | Karbon |
| Schutzart (IP) | IP65 | IP65 | IP34 | IP65 | IP55 | IP34 |
| Montage | Wand / Decke | Wand / Decke | Stativ / Wand | Standturm | Decke / Wand | Standfuß |
| Fernbedienung | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Abdeckung laut Hersteller | keine Angabe | bis 5 m | keine Angabe | keine Angabe | 10 bis 25 m² | 15 bis 20 m² |
| Gewicht | 2,7 kg | 2,7 kg | keine Angabe | 3,55 kg | 3,4 kg | 5,5 kg |
| Strom je Abend in Euro (3 h, Vollstufe) | 2,22 | 2,78 | 2,78 | 2,22 | 3,33 | 2,22 |
| Empfehlung & Kauf | ||||||
| Für wen geeignet | Für den festen Sitzplatz unter Dach, der jeden Abend genutzt wird.Wenn das Gerät im Regen hängen bleibt und nicht abgebaut wird.Weniger geeignet für Mieter, die nicht bohren dürfen. | Für alle, die IP65 wollen, ohne den Aufpreis des Vergleichssiegers zu zahlen.Wenn die Heizstufe oft nachgeregelt wird, etwa über einen langen Abend.Weniger geeignet für Terrassen ohne Befestigungsmöglichkeit, der Standfuß kostet extra. | Für Mieter, die nicht bohren dürfen, aber trotzdem eine Wandoption offenhalten wollen.Wenn der Strahler mal auf der Terrasse und mal auf dem Balkon stehen soll.Weniger geeignet für einen Platz, an dem es ungeschützt hineinregnet. | Für Mietbalkone, auf denen keine Schraube in die Wand darf.Wenn Regenfestigkeit gefordert ist, aber keine Montage möglich.Weniger geeignet für windige Plätze, ein Standgerät steht höher und kippeliger als ein Wandgerät hängt. | Für große, offene Flächen, auf denen die kleineren Geräte nicht mehr ankommen.Wenn der Strahler von der Decke aus mehrere Sitzplätze bedienen soll.Weniger geeignet für einen einzelnen Sitzplatz, dort heizt die dritte Stufe am Bedarf vorbei. | Für den gelegentlich genutzten Sitzplatz unter Dach.Wenn das Gerät nach dem Abend wieder in den Schuppen wandert.Weniger geeignet als dauerhaft montiertes Gerät, dafür fehlt die Schutzart. |
| Vorteile |
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| Direktlink*Affiliate-Link mit Shop-Kennzeichnung und ca.-Preis | ||||||
SIEGER09/2026Note 1,3sehr gut
TIPP09/2026Note 1,3sehr gut
- Schutzart IP65, hält Strahlwasser aus jedem Winkel aus
- Ultra-Low-Glare-Goldröhre, spürbar weniger Blendlicht als Quarz
- Sechs Stufen von 800 bis 2000 Watt, feiner regelbar als Drei-Stufen-Geräte
- Mit 2,7 Kilogramm das leichteste Wandgerät im Vergleich, gleichauf mit dem Top-Pick
- Im Vergleich das einzige Gerät mit Kabellängen-Angabe nach TÜV-Vorgabe
- Schutzart IP65 zum halben Preis des Vergleichssiegers
- Neun Heizstufen, die feinste Abstufung im Vergleich
- Timer bis 24 Stunden und LED-Touchpanel
- Karbon-Heizstab mit 10.000 Stunden Herstellerangabe
- Stativ und Wandhalterung liegen beide bei, beides ohne Aufpreis
- Höhenverstellbar von 110 bis 180 Zentimetern und um 360 Grad drehbar
- Über 470 Bewertungen, die breiteste Erfahrungsbasis im Vergleich
- Timer von einer bis 24 Stunden
- Einziges freistehendes Gerät im Vergleich mit IP65
- Acht Heizstufen, für ein Standgerät ungewöhnlich fein
- Mit 3,55 Kilogramm leicht genug zum Umstellen
- Überhitzungsschutz und Timer bis acht Stunden
- 3000 Watt, die höchste Leistung im Vergleich
- Um 180 Grad neigbar, der Strahlwinkel lässt sich genau ausrichten
- Schutzart IP55, in Amazon-Bullet und Datenblatt übereinstimmend belegt
- Über 440 Bewertungen, solide Erfahrungsbasis
- Breite Bewertungsbasis im Vergleich bei niedrigem Einstiegspreis
- Über 470 Bewertungen bei 4,4 Sternen
- Timer von einer bis 24 Stunden und Kippsicherung
- Wasserdichter Hauptschalter
* Mit Sternchen gekennzeichnete Bereiche oder Links enthalten Affiliate-Verweise. Wenn du darüber kaufst, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.
Die Heizstrahler für die Terrasse im Detail Einzelbewertungen 2026
VASNER Teras X20
ab
217,90 €
VASNER Teras X20
Der VASNER Teras X20 ist unser Vergleichssieger, und zwar wegen zweier Dinge, die kein anderes Gerät im Feld gleichzeitig bietet: Schutzart IP65 und eine Ultra-Low-Glare-Goldröhre. IP65 heißt staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus jedem Winkel, das Gerät darf also dauerhaft draußen hängen bleiben. Die Goldröhre arbeitet mit einem dunkleren Spektrum als eine offene Quarzröhre und leuchtet den Sitzplatz deshalb weniger aus.
Sechs Heizstufen zwischen 800 und 2000 Watt regeln feiner als jedes Drei-Stufen-Gerät im Vergleich. Das ist mehr als Komfort: Heruntergeregelt auf 800 Watt kostet ein Abend zwei Fünftel dessen, was die Vollstufe kostet. Auffällig ist noch etwas anderes. VASNER nennt keine Quadratmeterzahl, dafür als einziger Hersteller im Feld die maximal zulässige Kabellänge nach TÜV-Vorgabe. In einer Kategorie, in der Reichweitenangaben von 5 Metern bis 30 Quadratmetern reichen und sich gegenseitig widersprechen, ist das die ehrlichere Angabe.
Vorteile 5
- Schutzart IP65, hält Strahlwasser aus jedem Winkel aus
- Ultra-Low-Glare-Goldröhre, spürbar weniger Blendlicht als Quarz
- Sechs Stufen von 800 bis 2000 Watt, feiner regelbar als Drei-Stufen-Geräte
- Mit 2,7 Kilogramm das leichteste Wandgerät im Vergleich, gleichauf mit dem Top-Pick
- Im Vergleich das einzige Gerät mit Kabellängen-Angabe nach TÜV-Vorgabe
Nachteile 3
- Mit Abstand teuerstes Gerät im Vergleich
- Wand- oder Deckenmontage nötig, kein Standfuß im Lieferumfang
- Batterien für die Fernbedienung liegen nicht bei
Climative RAY
ab
109,95 €
Climative RAY
Der Climative RAY ist unser Top-Pick, weil er die höchste Schutzart im Vergleich zum deutlich kleineren Preis liefert. Er kostet weniger als die Hälfte des Erstplatzierten. IP65, Karbon-Heizstab, Wand- und Deckenmontage über Ketten, dazu neun Heizstufen. Das ist die feinste Abstufung im Vergleich und macht den Unterschied an einem Abend, der um acht noch mild ist und um elf nicht mehr.
Zwei Dinge halten ihn vom ersten Platz ab. Die Bewertungsbasis ist mit gut 30 Stimmen die dünnste unter den Wandgeräten, da fehlt schlicht die Langzeit-Erfahrung. Und der Hersteller wirbt mit einer Reichweite von bis zu fünf Metern. Diese Zahl passt zu keiner der Messungen, die wir für die Kategorie gefunden haben. Das Gerät ist deswegen nicht schlechter, aber die Zahl sollte niemand als Planungsgrundlage nehmen.
Vorteile 4
- Schutzart IP65 zum halben Preis des Vergleichssiegers
- Neun Heizstufen, die feinste Abstufung im Vergleich
- Timer bis 24 Stunden und LED-Touchpanel
- Karbon-Heizstab mit 10.000 Stunden Herstellerangabe
Nachteile 3
- Nur gut 30 Bewertungen, die dünnste Erfahrungsbasis der Wandgeräte
- Standfuß ist nicht im Lieferumfang und muss dazugekauft werden
- Herstellerangabe von fünf Metern Reichweite deckt sich mit keiner Messung
TRESKO Infrarot Heizstrahler 2500 W mit Stativ
ab
98,79 €
TRESKO Infrarot Heizstrahler 2500 W mit Stativ
Der TRESKO 2500 W mit Stativ ist unser Preis-Tipp, weil er als einziges Gerät im Vergleich Stativ und Wandhalterung zusammen mitliefert. Wer heute zur Miete wohnt und morgen umzieht, muss sich nicht festlegen. Das Stativ geht von 110 auf 180 Zentimeter und lässt sich um 360 Grad drehen, der Strahler folgt also dem Sitzplatz statt umgekehrt.
Der Preis hat zwei sichtbare Gegenstücke. Die Schutzart ist mit IP34 die schwächste im Feld, die sich das Gerät mit dem zweiten Standgerät teilt; es gehört unter ein Dach und nicht in den freien Regen. Und die Quarzröhre glüht deutlicher als eine Goldröhre, was an einem langen Abend als helles Licht im Blickfeld auffällt. Für einen überdachten Platz, der nicht jeden Abend belegt ist, bleibt das trotzdem das vernünftigste Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich.
Vorteile 4
- Stativ und Wandhalterung liegen beide bei, beides ohne Aufpreis
- Höhenverstellbar von 110 bis 180 Zentimetern und um 360 Grad drehbar
- Über 470 Bewertungen, die breiteste Erfahrungsbasis im Vergleich
- Timer von einer bis 24 Stunden
Nachteile 3
- Nur IP34, damit für Regen deutlich schlechter gerüstet als die IP65-Geräte im Vergleich
- Quarzröhre glüht sichtbar heller als eine Goldröhre
- Nur drei Heizstufen, entsprechend grob regelbar
SOUTHEATIC Standheizstrahler 2000 W
ab
149,96 €
SOUTHEATIC Standheizstrahler 2000 W
Der SOUTHEATIC Standheizstrahler löst ein Problem, das im Vergleich sonst niemand löst: Er ist das einzige freistehende Gerät mit Schutzart IP65. Wer auf einem Mietbalkon keine Schraube setzen darf, aber trotzdem ein Gerät will, das einen Regenschauer übersteht, hat hier die einzige Wahl im Feld.
Acht Heizstufen sind für ein Standgerät ungewöhnlich fein, die meisten Türme dieser Klasse kennen nur drei. Der Preis dafür ist deutlich: Das Gerät kostet nicht ganz so viel wie die beiden Standgeräte ohne IP65 zusammen, liegt aber klar über jedem einzelnen davon. Und mit 25 Bewertungen ist die Erfahrungsbasis die dünnste im ganzen Vergleich. Wer Langzeit-Erfahrung braucht, ist beim Preis-Tipp besser aufgehoben.
Vorteile 4
- Einziges freistehendes Gerät im Vergleich mit IP65
- Acht Heizstufen, für ein Standgerät ungewöhnlich fein
- Mit 3,55 Kilogramm leicht genug zum Umstellen
- Überhitzungsschutz und Timer bis acht Stunden
Nachteile 3
- Nur 25 Bewertungen, sehr dünne Erfahrungsbasis
- Timer endet bei acht Stunden, andere Geräte schaffen 24
- Deutlich teurer als die Standgeräte ohne IP65
Heidenfeld IH110
ab
99,99 €
Heidenfeld IH110
Der Heidenfeld IH110 ist das stärkste Gerät im Vergleich. 3000 Watt in drei Stufen, eine Goldröhre und ein um 180 Grad neigbares Gehäuse, mit dem sich der Strahlwinkel genau auf die Sitzgruppe legen lässt. Für eine größere, offene Fläche ist das die naheliegende Wahl im Feld.
Leistung ist hier aber nicht kostenlos. Auf voller Stufe liegt der Abend beim teuersten Betriebswert im Vergleich, rund die Hälfte mehr als bei einem 2000-Watt-Gerät. Dazu kommt die schwächste Sternebewertung im Feld. Für einen einzelnen Sitzplatz ist das Gerät überdimensioniert, dort zahlst du Leistung, die an dir vorbeistrahlt.
Vorteile 4
- 3000 Watt, die höchste Leistung im Vergleich
- Um 180 Grad neigbar, der Strahlwinkel lässt sich genau ausrichten
- Schutzart IP55, in Amazon-Bullet und Datenblatt übereinstimmend belegt
- Über 440 Bewertungen, solide Erfahrungsbasis
Nachteile 3
- Mit 4,0 Sternen die schwächste Bewertung im Vergleich
- Höchste Stufe kostet je Abend spürbar mehr Strom als jedes andere Gerät im Vergleich
- Nur drei Heizstufen bei 3000 Watt, die Sprünge sind entsprechend groß
TRESKO Infrarot Heizstrahler 2000 W
ab
99,79 €
TRESKO Infrarot Heizstrahler 2000 W
Der TRESKO 2000 W ist das Standgerät mit der breitesten Bewertungsbasis im Vergleich und liefert genau das, was diese Klasse liefern muss: 2000 Watt in drei Stufen, Timer, Kippsicherung, wasserdichter Hauptschalter. Über 470 Bewertungen bei 4,4 Sternen sind für den Preis eine ungewöhnlich breite Basis.
Zwei Punkte gehören dazugesagt. Mit IP34 ist das Gerät für einen überdachten Platz gebaut, nicht für den freien Regen. Und mit 5,5 Kilogramm ist es das schwerste im Vergleich, was beim Wegräumen nach dem Abend auffällt, aber bei Wind für einen ruhigen Stand sorgt. Der Hersteller gibt 15 bis 20 Quadratmeter an. Diese Zahl steht so im Datenblatt und wird hier zitiert, sie ist aber, wie alle Flächenangaben dieser Kategorie, keine gemessene Größe.
Vorteile 4
- Breite Bewertungsbasis im Vergleich bei niedrigem Einstiegspreis
- Über 470 Bewertungen bei 4,4 Sternen
- Timer von einer bis 24 Stunden und Kippsicherung
- Wasserdichter Hauptschalter
Nachteile 3
- Nur IP34, gehört unter ein Dach
- Mit 5,5 Kilogramm das schwerste Gerät im Vergleich
- Nur drei Heizstufen
Die schnelle Antwort
Ein Infrarot-Heizstrahler mit 2000 Watt kostet dich 74 Cent je Stunde, gerechnet mit einem Strompreis von 37 Cent je Kilowattstunde. Ein Gas-Terrassenheizer mit acht Kilowatt kommt auf 159 Cent je Stunde, also gut das Doppelte. Ein Abend von drei Stunden kostet dich damit gut zwei Euro gegen knapp fünf.
Strom ist damit die günstigere Wahl für Balkon und überdachten Sitzplatz, und dort steht ohnehin meist eine Steckdose. Gas lohnt sich, wo keine Leitung hinkommt, also auf offenen Gartenflächen, und bringt mehr Leistung in die Fläche. Beides enttäuscht dich, wenn du erwartest, damit eine ganze Terrasse gleichmäßig warm zu bekommen: Ein Strahler wärmt, was er direkt anstrahlt, und seine spürbare Kernzone endet nach anderthalb bis zwei Metern.
Unser Vergleichssieger
VASNER Teras X20, 2000 Watt in sechs Stufen, Schutzart IP65
Das einzige Gerät im Vergleich, das höchsten Wetterschutz und eine blendarme Goldröhre gleichzeitig mitbringt. Sechs Stufen zwischen 800 und 2000 Watt machen aus dem Abend eine Frage der Einstellung statt des Geräts.
Ist ein Terrassenheizstrahler sinnvoll?
Für einen festen, windgeschützten Sitzplatz ja. Für eine offene Rasenfläche nicht. Der Unterschied liegt nicht am Gerät, sondern an der Physik dahinter: Ein Infrarotstrahler erwärmt nicht die Luft, sondern die Körper und Gegenstände, die er direkt anstrahlt. Die Luft dazwischen bleibt weitgehend kalt. Genau deshalb funktioniert ein Strahler auch bei leichtem Wind, während ein Gerät, das die Luft erwärmen muss, seine Wärme dann verliert. Sitzt nur eine Person draußen und liegt keine Steckdose in der Nähe, ist Wärme direkt am Körper oft die sparsamere Lösung, etwa eine Heizdecke mit Akku.
Drinnen arbeitet der Infrarotstrahler für den Schreibtisch nach demselben Prinzip, nur auf kürzere Distanz und mit deutlich weniger Watt. Der Haken daran: Was nicht angestrahlt wird, wird nicht warm. Wer sich auf der Terrasse bewegt, verlässt die Wirkzone nach zwei Schritten. Ein Nutzer beschreibt das in einem Forum so: „Man wird halt warm angestrahlt, aber die kalten Luftschwaden sind trotzdem rundherum.“ Das ist keine Gerätekritik, sondern eine korrekte Beobachtung über Strahlungswärme.
Die Stiftung Warentest hat zu dieser Kategorie nie ein Produkturteil mit Noten veröffentlicht. Sie hat sich nur einmal grundsätzlich geäußert, 2010 unter dem Titel „Terrassenheizstrahler: Freiwillig verzichten“, und rät darin aus Klimaschutzgründen vom Kauf ab. Das Umweltbundesamt sieht es ähnlich. Wir halten dagegen, dass eine ehrliche Kaufberatung mehr bringt als ein Verzichtsappell, den ohnehin niemand befolgt, der gerade friert. Aber es gehört dazugesagt, und ein zweites Wort einer unabhängigen Prüfinstanz zu dieser Produktgruppe gibt es bis heute nicht.
Ist ein Heizstrahler ein Stromfresser?
Weniger, als der Ruf vermuten lässt, und mehr, als die Hersteller betonen. Die Rechnung ist einfach genug, um sie selbst zu machen: Leistung in Kilowatt mal Stunden mal Strompreis. Bei 2000 Watt und 37 Cent je Kilowattstunde sind das 74 Cent je Stunde, für einen Abend von drei Stunden also gut zwei Euro. Ein Gerät mit 3000 Watt auf voller Stufe liegt bei 111 Cent je Stunde und damit rund die Hälfte darüber.
Entscheidender als das Gerät ist die Stufe. Der Vergleichssieger lässt sich auf 800 Watt herunterregeln, und dort kostet die Stunde 30 Cent statt 74. Ein Gerät mit nur drei groben Stufen kann das nicht, es springt von 850 auf 1650 Watt. Feine Abstufung ist in dieser Klasse kein Komfortmerkmal, sondern der wirksamste Kostenhebel. Das ist der Grund, warum in unserer Tabelle die Zahl der Heizstufen eine eigene Spalte bekommt.
Der Strompreis in dieser Rechnung ist der bundesweite Haushaltsdurchschnitt von 37,0 Cent je Kilowattstunde, den der BDEW im August 2026 veröffentlicht hat. Wer einen günstigen Neukundentarif fährt, liegt eher bei 25 Cent und damit rund ein Drittel darunter. Wer in der Grundversorgung steckt, zahlt nach Angaben von Vergleichsportalen gut 40 Cent; diese Zahl konnten wir nicht an der Primärquelle prüfen. Setz deinen eigenen Wert ein, die Formel bleibt dieselbe.
Ein günstiger Weg, die Rechnung aus diesem Abschnitt am eigenen Gerät gegenzuprüfen.
Strom oder Gas: die Rechnung für einen Abend
Hier wird es interessant, weil die verbreitete Annahme falsch ist. Gas gilt als das günstige Heizen, und bei einer Gasheizung im Haus stimmt das auch. Flaschengas ist etwas völlig anderes. Eine 11-Kilogramm-Propanfüllung kostet im Baumarkt aktuell knapp dreißig Euro, das sind rund 256 Cent je Kilogramm. Propan trägt einen Heizwert von 12,87 Kilowattstunden je Kilogramm. Daraus folgt für einen Gas-Terrassenheizer mit acht Kilowatt ein Verbrauch von rund 622 Gramm je Stunde und damit 159 Cent je Stunde, also knapp fünf Euro für einen Abend von drei Stunden.
Wie belastbar diese Rechnung ist, zeigt eine Gegenprobe, die wir nicht geplant hatten. Der Hersteller unserer Gas-Empfehlung gibt den Verbrauch seines Geräts mit 596 Gramm je Stunde an. Unsere Rechnung kommt ohne diese Angabe aus, sie nutzt nur Leistung und Heizwert, und landet bei 622 Gramm. Das sind 4,3 Prozent Abweichung zwischen einer Herstellerangabe und einer reinen Überschlagsrechnung. Bei einem zweiten Gasgerät mit über 300 Bewertungen passt dagegen gar nichts zusammen: Es wird als Vier-oder-Acht-Kilowatt-Gerät verkauft, nennt aber einen Verbrauch von 0,4 Kilogramm je Stunde. Das entspricht rechnerisch 5,1 Kilowatt und damit weder der kleinen noch der großen Stufe.
Eine Sache muss dabei ehrlich benannt werden, und sie ist der Grund, warum dieser Vergleich keine einfache Antwort geben kann. Die beiden Zahlen vergleichen nicht dieselbe Wärme. Der Gasheizer setzt acht Kilowatt in alle Richtungen frei, der Infrarotstrahler zwei Kilowatt gerichtet auf dich. Um daraus Kosten für dieselbe gefühlte Wärme an einem Sitzplatz zu machen, bräuchte es den Strahlungswirkungsgrad beider Bauarten. Diese Zahl haben wir gesucht und nicht gefunden. Die Angaben, die kursieren, reichen von zehn bis neunzig Prozent, und jede einzelne stammt von einem Hersteller, der sein eigenes Prinzip verkauft. Keine neutrale Messstelle legt eine Methode offen. Wer dir also vorrechnet, Gas oder Strom sei „effizienter“, rechnet mit einer Zahl, die es nicht gibt.
Was übrig bleibt, ist trotzdem entscheidungsreif: Für denselben Abend zahlst du mit Flaschengas gut das Doppelte, und die 11-Kilogramm-Flasche ist nach knapp sechs Abenden leer. Gas kauft dir dafür Unabhängigkeit von der Steckdose und mehr Leistung auf einer offenen Fläche. Für Balkon und überdachten Sitzplatz ist das ein schlechtes Geschäft, für den Garten ohne Leitung ein gutes. Die vollständige Kostenreihe für jedes Gerät steht in der Vergleichstabelle oben.
Gerechnet mit 37,0 Cent je Kilowattstunde (BDEW-Strompreisanalyse, Stand 21.08.2026) und 256 Cent je Kilogramm Propan (Baumarkt-Füllpreis 11-kg-Flasche, 15.09.2026). Für Gas ist der Heizwert 12,87 kWh/kg angesetzt, nicht der Brennwert: Ein abzugloser Strahler nutzt die Kondensationswärme nicht.
Rechenweg und Daten-Zwilling
| Rolle | Leistung | Cent/Stunde |
|---|---|---|
| Vergleichssieger | 2000 W | 74 |
| Top-Pick, Preis-Tipp | 2500 W | 93 |
| stärkstes Modell im Vergleich | 3000 W | 111 |
| Gas-Empfehlung | 8 kW | 159 |
Strom: Leistung in Kilowatt mal Strompreis. Gas: Leistung geteilt durch Heizwert ergibt 622 Gramm je Stunde, mal Kilopreis. Gegenprobe: Der Hersteller nennt für dasselbe Gerät 596 Gramm je Stunde, das sind 4,3 Prozent Abweichung zur Rechnung.
Quellen: BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 · Baumarkt-Füllpreis 11-kg-Propanflasche, abgerufen 15.09.2026 · Leistungsangaben der Hersteller-Datenblätter
Die sinnvolle Wahl, wenn kein Strom an den Platz kommt, und nur dann.
Wer ohnehin schon eine Propanflasche für den Gasgrill fürs kleine Budget im Schuppen stehen hat, spart sich immerhin die zweite Flasche. Wer mit Flaschengas hantiert, sollte die Sicherheitsseite kennen. Gas-Terrassenstrahler fallen unter die Norm DIN EN 14543, und deren Titel sagt bereits alles Wesentliche: Sie gilt für abzuglose Terrassenheizstrahler „zur Verwendung im Freien oder in gut belüfteten Räumen“. Ein solches Gerät gehört also nie unter ein geschlossenes Dach, in keine Garage und in kein Partyzelt. Warum das kein formaler Punkt ist, haben wir im Beitrag über die sichere Zeltheizung im Vorzelt ausführlicher aufgeschrieben.
Wie weit reicht die Wärme wirklich?
Das ist die Frage, an der die meisten Käufe scheitern, und es ist die Frage, bei der die Branche am unsaubersten arbeitet. Wir haben die Reichweitenangaben der Kategorie nebeneinandergelegt, und das Ergebnis ist ernüchternd.
Alle Angaben als Tabelle
| Gerät | Herkunft | Meter |
|---|---|---|
| 1500 W elektrisch | Messung bei −4 °C, Feldtest | 0,9 |
| 2000 W elektrisch | Fremdmessung bei 23 °C | 2,0 |
| 47.000 BTU Gas | Messung bei −4 °C, Feldtest | 1,8 |
| 8 kW Gas, zwei Marken | Herstellerangabe | 0,2 bis 1,2 |
| 2500 W elektrisch | Herstellerangabe | bis 5,0 |
Ein weiterer Messwert an einem 2000-Watt-Gerät nennt 26 °C in 1,50 m Abstand. Das ist eine Temperatur an einem gewählten Punkt, keine Grenze der spürbaren Wärme, und steht deshalb nicht als Reichweite in der Grafik.
Die beiden Werte bei minus 4 Grad stammen aus einem Feldtest von TechGearLab, der Wert bei 23 Grad aus einem Messprotokoll von heizstrahler-shop24.de. Die Messbedingungen unterscheiden sich, die Werte sind deshalb nicht direkt gegeneinander verrechenbar. Keine der Messreihen stammt von uns.
Quellen: techgearlab.com, abgerufen 15.09.2026 · heizstrahler-shop24.de Messprotokoll · Produktangaben amazon.de, abgerufen 15.09.2026
Zwei Dinge fallen sofort auf. Kein Messwert geht über zwei Meter hinaus, und die höchste Werbeangabe im Vergleich liegt bei fünf. Und zwei verschiedene Marken beschreiben die Reichweite ihrer Gasgeräte mit derselben Formulierung, „im Umkreis von 20 bis 120 cm spürbar“. Das ist kein Prüfergebnis, das ist ein übernommener Lieferantentext, der zufällig ehrlicher ausfällt als die Quadratmeterzahlen der Elektro-Konkurrenz.
Quadratmeterangaben sind in dieser Kategorie ohnehin die irreführendste Größe. Sie suggerieren eine gleichmäßig temperierte Fläche, während ein Strahler einen Kegel erzeugt, der mit dem Quadrat der Entfernung schwächer wird. Rechne deshalb nicht in Fläche, sondern in Abstand: Plane den Sitzplatz auf anderthalb bis zwei Meter vor dem Gerät, dann stimmt die Erwartung. Welches Modell dabei welche Kernzone abdeckt, steht in den Einzelbewertungen oben.
| Quelle | Faustregel | Ergebnis für 12 m² |
|---|---|---|
| infrarotheizstrahler24.de | rund 1 Kilowatt je 5 Quadratmeter, also 200 Watt je m² | 2400 Watt |
| enbw.com | 350 bis 400 Watt je Quadratmeter | 4200 bis 4800 Watt |
| enbw.com, andere Stelle im selben Text | 67 bis 143 Watt je Quadratmeter | 800 bis 1700 Watt |
| pelios.de | 1000 Watt für 20 m² und 2400 Watt für 25 m², also 50 bis 96 Watt je m² | 600 bis 1150 Watt |
Die Spanne zwischen der niedrigsten und der höchsten dieser Regeln beträgt den Faktor acht, und eine Quelle widerspricht sich sogar selbst. Keine von ihnen nennt, für welche Zieltemperatur, welche Deckenhöhe und welchen Windschutz sie gilt. Nimm solche Wattregeln deshalb nicht als Planungsgrundlage, sondern rechne über den Abstand.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Die Schutzart entscheidet, ob das Gerät draußen bleiben darf
Die IP-Schutzart ist eine zweistellige Kennzahl nach DIN EN 60529: Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Körper, die zweite für den Schutz gegen Wasser. Sie ist in dieser Klasse das Kriterium mit den größten Folgen, weil ein falsch eingestuftes Gerät nach dem ersten Regen Elektroschrott ist.
Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Körper, die zweite für Wasser. Für das Wetter zählt allein die zweite: IP24, IP34 und IP44 schützen gleich gut gegen Spritzwasser und unterscheiden sich nur in der ersten Ziffer. Drei der sechs Geräte im Vergleich tragen IP65, eines IP55, zwei IP34. Ein beiliegendes Regencover ersetzt keine Schutzart. Fachportale lesen DIN VDE 0100-410 außerdem so, dass Außensteckdosen bis 32 A einen Fehlerstromschutzschalter mit höchstens 30 mA brauchen; der Normtext selbst lag uns nicht vor. Nicht einschlägig ist dagegen die oft zitierte DIN VDE 0100-702 — sie regelt Schwimmbecken und Springbrunnen, nicht Terrassen.
Quellen: DIN EN 60529, zusammengefasst nach Fachportalen · DIN VDE 0100-410 · Herstellerangaben der verglichenen Geräte, abgerufen 15.09.2026
Achte hier besonders genau hin, denn die Kategorie ist an dieser Stelle nachlässig: Uns ist bei der Auswahl ein Gerät begegnet, das als Terrassenstrahler beworben wird und trotzdem gar keinen Wasserschutz hat. Wir haben es aus der Tabelle genommen. Und wer eine Außensteckdose neu setzt, sollte den Fehlerstromschutzschalter mitdenken, den die Elektroinstallation dafür verlangt. In Altbauten ist der längst nicht überall vorhanden.
Die Zahl der Heizstufen bestimmt die Betriebskosten
Drei Stufen sind die Regel, sechs bis neun die Ausnahme. Der Unterschied ist bares Geld: Ein Gerät mit neun Stufen lässt dich bei milden zwölf Grad auf einer kleinen Stufe fahren, während ein Drei-Stufen-Gerät dich zwischen zu wenig und zu viel wählen lässt. Ab vier Stufen aufwärts merkst du den Unterschied im Alltag, darunter regelst du nur den Namen nach.
Strahlertyp: Quarz, Karbon oder Goldröhre
Alle drei erzeugen Infrarotstrahlung, aber in unterschiedlichen Wellenlängen und mit unterschiedlich viel sichtbarem Licht. Eine Quarzröhre ist im Vergleich die günstigste Bauart und glüht am hellsten. Karbon arbeitet mittelwellig und leuchtet weniger. Eine Goldröhre, oft als Ultra Low Glare bezeichnet, hat eine Beschichtung, die einen Teil des sichtbaren Lichts zurückhält und die Wärmeleistung dabei behält. Wer abends draußen sitzt und nicht in einen Scheinwerfer blicken will, zahlt für die Goldröhre mit gutem Grund einen Aufpreis. Ganz ohne sichtbares Glühen kommt allerdings kein Kurzwellenstrahler aus.
Montage: hängend, an der Wand oder auf dem Stativ
Ein Deckenstrahler strahlt von oben und hat im Vergleich den größten Wirkbereich, braucht aber eine tragfähige Decke und eine feste Zuleitung. Ein Wandgerät ist der Kompromiss für den festen Sitzplatz. Ein Standgerät ist im Vergleich die einzige Option für Mieter, die nicht bohren dürfen, steht aber höher und damit kippeliger im Wind. Wenn du dich nicht festlegen willst, achte auf ein Gerät, das Stativ und Wandhalterung zusammen mitliefert. Das ist selten, unser Preis-Tipp kann es.
Was du im Einstiegssegment bekommst und was nicht
Unterhalb der Hundert-Euro-Marke bekommst du zuverlässig Leistung, Fernbedienung und einen Timer. Was dort systematisch fehlt, ist die hohe Schutzart und die feine Abstufung. Beides findet sich im Feld erst darüber, und beides ist genau das, was über Lebensdauer und Betriebskosten entscheidet. Wer das Gerät jeden Abend nutzt, holt den Aufpreis über eine Saison herein. Wer dreimal im Jahr rausgeht, tut das nicht.
Wie bekomme ich meine Terrasse warm?
In dieser Reihenfolge: Erst den Wind wegnehmen, dann strahlen. Das ist der Ratschlag, den keine der Konkurrenzseiten an den Anfang stellt, und er ist im Vergleich zu jeder zusätzlichen Wattstufe der wirksamste. Strahlungswärme selbst ist zwar weitgehend windunempfindlich, aber der bestrahlte Körper gibt seine Wärme an vorbeiziehende kalte Luft wieder ab. Ein einzelnes Seitenelement oder eine geschlossene Ecke bringt deshalb mehr als eine zusätzliche Wattstufe, und es kostet im Betrieb nichts.
Danach zählt die Geometrie. Setz den Strahler so, dass er den Sitzplatz aus anderthalb bis zwei Metern anstrahlt, und richte ihn auf Oberkörperhöhe aus, nicht auf den Boden. Ein neigbares Gehäuse ist dabei mehr wert als Watt. Und wenn die Steckdose nicht am Platz ist, gehört ein außentaugliches Verlängerungskabel dazu, nicht die Haushaltstrommel von drinnen: Die Schutzart des Strahlers hilft nichts, wenn die Kupplung im Nassen liegt. Wie du die Fläche gleich ganzjährig in den Griff bekommst, steht im Vergleich zum Sonnenschutz für die Terrasse, der dieselbe Fläche von der Hitzeseite her betrachtet.
* Affiliate-Links – Preis und Verfügbarkeit können sich ändern.
Wer den Abend ohnehin draußen verbringt, kombiniert den Strahler sinnvoll mit Licht, das zur selben Zeit angeht. Passende Lösungen mit Zeitschaltung stehen im Vergleich der Außen-Lichterketten mit Timer.
Was auf dem Balkon erlaubt ist
Dieser Abschnitt fehlt auf jeder einzelnen Konkurrenzseite, die wir gelesen haben, und er ist der, bei dem am meisten Halbwissen kursiert.
Fangen wir mit dem an, was nicht stimmt. Es gibt kein Gerichtsurteil, das Heizstrahler auf privaten Mietbalkonen verbietet. Das Urteil, das dafür immer wieder zitiert wird, stammt vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg vom 3. November 2011, Aktenzeichen OVG 1 B 65.10. Darin ging es um einen Gastronomen, dem die Sondernutzungserlaubnis für einen Gas-Heizpilz in seinem Schankvorgarten auf öffentlichem Straßenland verweigert wurde. Das Gericht bestätigte, dass Klimaschutz ein zulässiger Grund für diese Versagung ist. Mit einem Mieter auf seinem Balkon hat der Fall nichts zu tun.
Dasselbe gilt für die kommunalen Heizpilz-Verbote, die es tatsächlich gibt, etwa in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg seit 2009 oder in Hamburg seit 2021. Sie betreffen ausnahmslos öffentlichen Grund und die Außengastronomie. Das folgt schon aus dem Sondernutzungsrecht, das nur öffentlichen Grund betrifft; die taz hielt für Hamburg ausdrücklich fest, dass die Entscheidung der Stadt auf private Grundstücke keinen Einfluss hat.
Entschieden wird es auf der privaten Ebene also nicht vom Gesetz, sondern von Mietvertrag und Hausordnung, und dort sind Einschränkungen zulässig. Der Berliner Mieterverein hält es für vertretbar, dass ein Vermieter gasbetriebene Geräte wegen der Brandgefahr untersagt, sagt aber selbst dazu, dass es hierzu noch keine Rechtsprechung gibt. Für elektrische Geräte gilt die übliche Linie: keine baulichen Veränderungen ohne Zustimmung, also kein Bohren in die Fassade, und keine unzumutbare Störung der Nachbarn. Dieselbe Frage stellt sich bei jedem außenliegenden Sonnen- und Sichtschutz, und die Antwort fällt dort genauso aus. Wer zur Miete wohnt und ein Gasgerät plant, fragt vorher schriftlich. Wer ein Elektrogerät plant, greift zu einer Bauart, die ohne Dübel auskommt. Welche Geräte das im Feld sind, siehst du am Filter über der Tabelle.
Welches Modell passt zu dir?
Balkon zur Miete, Bohren nicht erlaubt. Du brauchst ein freistehendes Gerät, und wenn der Balkon nicht überdacht ist, sollte es trotzdem IP65 tragen. Diese Kombination ist im Feld die seltenste, es gibt dafür genau einen Kandidaten. Nicht geeignet ist hier jedes Wandgerät, egal wie gut es sonst abschneidet.
Fester Sitzplatz unter Dach, fast jeden Abend genutzt. Hier lohnt der Vergleichssieger. Die feine Abstufung holt über eine Saison den Aufpreis herein, und die blendarme Röhre macht den Unterschied, wenn du regelmäßig zwei Stunden darunter sitzt. Nicht geeignet, wenn du nur gelegentlich rausgehst, dann zahlst du für Eigenschaften, die sich nicht amortisieren.
Gelegenheitsnutzer mit überdachter Terrasse. Der Preis-Tipp reicht vollkommen. Er liefert Stativ und Wandhalterung zusammen, sodass du dich nicht festlegen musst, und seine schwächere Schutzart fällt unter einem Dach nicht ins Gewicht. Nicht geeignet für einen Platz, an dem es hineinregnet.
Große, offene Fläche oder mehrere Sitzplätze. Dann brauchst du das stärkste Gerät im Feld und montierst es an der Decke. Rechne aber damit, dass der Abend rund die Hälfte mehr kostet als bei einem 2000-Watt-Gerät. Nicht geeignet für einen einzelnen Sitzplatz, dort strahlt Leistung an dir vorbei.
Garten ohne Steckdose. Nur hier ist Gas die richtige Antwort, und dann gilt die Norm: ausschließlich im Freien, nie unter einem geschlossenen Dach. Nicht geeignet für Balkone, schon wegen der Flaschenlagerung.
Unser Vergleichssieger VASNER Teras X20 deckt den häufigsten Fall ab: fester Sitzplatz, dauerhafte Montage, jede Witterung.
So haben wir verglichen
Grundlage sind sechs Geräte, deren Datenblätter, Preise, Sterne und Bewertungszahlen wir am 15. September 2026 einzeln auf den Produktseiten abgelesen haben, dazu die Auswertung von 3.377 Käuferbewertungen aus zehn Geräten des Marktes. Wir haben nach vier Kriterien gewichtet: Wetterschutz und Außentauglichkeit 35 Prozent, Regelbarkeit und Betriebskosten 30 Prozent, Strahlerqualität einschließlich Blendung 20 Prozent und Montage-Flexibilität 15 Prozent. Dass der Wetterschutz vorn steht, ist eine bewusste Entscheidung dieser Kategorie: Ein Gerät mit falscher Schutzart ist nach einer Saison kaputt, und alles andere wird dann bedeutungslos.
Der Vergleichssieger führt, weil er als einziges Gerät im Feld die höchste Schutzart und die blendärmste Röhre zugleich mitbringt und dabei feiner regelt als jedes Drei-Stufen-Gerät im Feld. Das knappe Duell lief gegen den Top-Pick, und es war knapper, als der Preisabstand vermuten lässt. Beide tragen IP65, der Zweitplatzierte hat sogar neun statt sechs Heizstufen und kostet deutlich weniger. Den Ausschlag gaben zwei Dinge: die Bewertungsbasis, die beim Zweitplatzierten bei gut dreißig Stimmen liegt und damit keine Langzeit-Erfahrung hergibt, und die Röhre. Wer bereit ist, auf die blendarme Röhre zu verzichten, fährt mit dem Top-Pick preislich klar besser, und das sagen wir hier deutlich.
Die Betriebskosten haben wir selbst gerechnet, nicht übernommen. Die Formel steht offen im Text: Leistung mal Zeit mal Preis für Strom, Leistung geteilt durch Heizwert mal Zeit mal Kilopreis für Gas. Gerechnet ist mit 37,0 Cent je Kilowattstunde nach der BDEW-Strompreisanalyse vom August 2026 und mit 256 Cent je Kilogramm Propan nach dem Baumarktpreis einer 11-Kilogramm-Füllung am 15. September 2026. Für Gas haben wir bewusst den Heizwert statt des Brennwerts angesetzt, weil ein abzugloser Strahler die Kondensationswärme nicht nutzt. Diese Entscheidung weist den Gaswert rund neun Prozent höher aus als eine Überschlagsrechnung mit dem Brennwert, und sie ist die physikalisch richtige.
Die Auswertung der Käuferbewertungen ist eigene Arbeit. Dabei ist eine Zahl herausgekommen, die wir nicht erwartet hatten: Über 3.377 Bewertungen aus zehn Geräten trennt die Zufriedenheit zwischen Gas und Elektro rund einen Prozentpunkt, nämlich 19 gegen 18 Prozent kritische Stimmen. Worüber sich Käufer beschweren, ist in beiden Lagern dasselbe: Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und bei Gas die Zündung.
Marktstichprobe aus zehn Geräten, nicht aus unserem Vergleichsfeld. Grundlage ist das öffentliche Sternehistogramm, abgelesen am 15.09.2026. Die Einzelanteile sind auf ganze Prozent gerundet, die Gruppenwerte erben diese Rundung. Die Balken beginnen bei null; der sichtbare Unterschied ist bewusst so klein wie der ausgezählte.
Die zehn Geräte der Stichprobe
| Gerät | Bewertungen | 1 bis 3 Sterne |
|---|---|---|
| Gas, 4/8 kW | 303 | 21 % |
| Gas, 11 kW | 305 | 27 % |
| Gas, 8 kW | 441 | 20 % |
| Gas, ohne kW-Angabe | 379 | 15 % |
| Gas, 11 kW | 224 | 10 % |
| Elektro, 2000 W | 471 | 14 % |
| Elektro, 2500 W | 661 | 21 % |
| Elektro, 2500 W | 290 | 18 % |
| Elektro, 2500 W | 113 | 11 % |
| Elektro, 1500 W | 190 | 22 % |
Gewichtet wurde nach der Zahl der Bewertungen je Gerät, nicht als Mittel der Einzelanteile. Ungewichtet läge der Gaswert bei 18,6 statt 19,0 Prozent. Die Geräte stehen ohne Markennamen, weil die Auszählung eine Marktstichprobe ist und kein Urteil über einzelne Modelle.
Quelle: öffentliche Sternehistogramme auf amazon.de, zehn Geräte, abgerufen 15.09.2026
Was wir nicht gemacht haben: Wir haben keinen eigenen Labor- oder Dauertest durchgeführt und keine Temperaturreihe über eine Wintersaison erhoben. Wir kompensieren das, indem wir Herstellerangaben, unabhängige Feldmessungen und die Auswertung echter Käuferbewertungen gegeneinanderstellen und offenlegen, wo sie sich widersprechen. Genau diese Widersprüche sind in dieser Kategorie der eigentliche Erkenntnisgewinn. Für wen dieser Vergleich nicht ist: Wer eine fest installierte Lösung für die Gastronomie oder einen gewerblich genutzten Außenbereich sucht, ist hier falsch. Wir vergleichen Geräte für den Privathaushalt. Die Reihenfolge folgt allein den vier gewichteten Kriterien.
Preise, Verfügbarkeit und neue Modelle prüfen wir bei diesem Vergleich vierteljährlich und zusätzlich zum Saisonstart im Frühherbst.
Häufige Fragen zu Heizstrahlern für die Terrasse
Ist ein Terrassenheizstrahler sinnvoll?
Für einen festen, windgeschützten Sitzplatz unter Dach ja, für eine offene Rasenfläche nicht. Ein Infrarotstrahler erwärmt nicht die Luft, sondern die Körper und Gegenstände, die er direkt anstrahlt. Feldtests messen bei dieser Leistungsklasse 0,9 bis 1,8 Meter, Nutzerberichte und eine Fremdmessung landen bei anderthalb bis zwei Metern. Wer erwartet, damit eine ganze Terrasse gleichmäßig zu temperieren, wird enttäuscht. Wer zwei Stühle warm bekommen will, liegt richtig. Mehr dazu in der Kaufberatung, Abschnitt Reichweite.
Ist ein Heizstrahler ein Stromfresser?
Ein 2000-Watt-Infrarotstrahler kostet bei einem Strompreis von 37 Cent je Kilowattstunde 74 Cent je Stunde, für einen Abend von drei Stunden also gut zwei Euro. Das ist ein überschaubarer Betrag für einen Abend, summiert sich aber über eine Saison. Auf der kleinsten der sechs Stufen im Vergleich sinkt die Stunde auf 30 Cent. Die Stufe entscheidet also mehr als das Gerät.
Wie bekomme ich meine Terrasse warm?
In dieser Reihenfolge: Erst den Wind wegnehmen, dann strahlen. Ein Seitenelement oder eine geschlossene Ecke bringt mehr als jede zusätzliche Wattstufe, weil Strahlungswärme zwar windunempfindlich ist, die kalte Luft um dich herum aber trotzdem abtransportiert wird, was Nutzer als Kältegefühl beschreiben. Danach den Strahler so setzen, dass er den Sitzplatz aus anderthalb bis zwei Metern anstrahlt, nicht die Fläche davor.
Was ist besser, Heizstrahler mit Gas oder mit Strom?
Für Balkon und überdachten Sitzplatz Strom, für offene Flächen ohne Steckdose Gas. Kostenseitig führt kein Weg an der Rechnung vorbei: Ein Gasstrahler mit 8 Kilowatt kommt bei einem Propanpreis von 256 Cent je Kilogramm auf 159 Cent je Stunde, ein 2000-Watt-Infrarotstrahler auf 74 Cent. Gas bringt dafür mehr Leistung in die Fläche und braucht keinen Strom. Die verbreitete Annahme, Gas sei grundsätzlich günstiger, hält der Rechnung nicht stand.
Gibt es einen Heizstrahler-Test der Stiftung Warentest?
Nein, einen Produkttest mit Noten gibt es nicht. Die Stiftung Warentest hat sich zum Thema nur einmal grundsätzlich geäußert, im Artikel Terrassenheizstrahler: Freiwillig verzichten von 2010, und rät darin aus Klimaschutzgründen vom Kauf ab. Das ist eine Haltung, kein Testergebnis, und der Text ist inzwischen über 16 Jahre alt. Einen Öko-Test zur Kategorie haben wir ebenfalls nicht gefunden.
Wie weit reicht ein 2000-Watt-Strahler wirklich?
Deutlich weniger weit, als die Hersteller angeben. Die Angaben der Kategorie reichen von fünf Metern bis zu 30 Quadratmetern, und zwei verschiedene Marken beschreiben ihre Gasgeräte mit derselben Formulierung. Unabhängige Feldtests messen bei 1500 Watt rund 0,9 Meter spürbare Wärme und bei einem starken Gasgerät rund 1,8 Meter. Nutzerberichte und eine Fremdmessung landen übereinstimmend bei anderthalb bis zwei Metern Kernzone.
Darf ich einen Gas-Heizstrahler auf dem Balkon betreiben?
Rechtlich verboten ist es nicht, entschieden wird es aber nicht vom Gesetz, sondern von Mietvertrag und Hausordnung. Ein Gerichtsurteil zu privaten Mietbalkonen gibt es nach unserer Recherche nicht. Das oft zitierte Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg von 2011 betraf einen Gastronomen auf öffentlichem Straßenland, nicht einen Mieter auf seinem Balkon. Auch die kommunalen Heizpilz-Verbote gelten ausschließlich für Gastronomieflächen im öffentlichen Raum.
Welche Schutzart braucht ein Heizstrahler draußen?
Für das Wetter zählt die zweite Ziffer. Eine 4 (IP24, IP34, IP44) bedeutet Schutz gegen Spritzwasser und genügt unter einem Dach. Eine 5 (IP55, IP65) bedeutet Schutz gegen Strahlwasser und ist nötig, sobald das Gerät in den Regen kommt. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen feste Körper, die zweite für Wasser. IP20 bedeutet gar keinen Wasserschutz, auch wenn ein Gerät als Terrassenstrahler verkauft wird. Dazu lesen Fachportale die DIN VDE 0100-410 so, dass Außensteckdosen bis 32 Ampere einen Fehlerstromschutzschalter mit höchstens 30 Milliampere brauchen.
Fazit
Die Entscheidung zwischen Strom und Gas ist keine Kostenfrage, auch wenn sie meist so verkauft wird. Sie ist eine Standortfrage. Wo eine Steckdose ist, heizt Strom zum halben Preis und feiner regelbar. Wo keine ist, bringt Gas mehr Leistung in die Fläche und kostet dafür gut das Doppelte je Abend. Beide Bauarten scheitern an derselben Erwartung, nämlich eine ganze Terrasse gleichmäßig zu temperieren. Plane stattdessen einen Sitzplatz auf anderthalb bis zwei Meter vor dem Gerät, nimm vorher den Wind weg, und achte auf die Schutzart. Dann hältst du die Saison zwei Monate länger offen, und der Abend kostet dich ungefähr so viel wie ein Kaffee auswärts.
VASNER Teras X20 als Vergleichssieger für den festen Platz, TRESKO 2500 W mit Stativ als Preis-Tipp für alle, die flexibel bleiben wollen.
Quellen und weiterführende Links
- BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Stand 21.08.2026: durchschnittlicher Haushaltsstrompreis 37,0 Cent je Kilowattstunde
- Terrassenheizstrahler: Freiwillig verzichten, Stiftung Warentest, 25.02.2010: Grundsatzbeitrag ohne Produktnoten
- Terrassenheizstrahler, Umweltbundesamt: Hintergrundpapier zum CO2-Ausstoß von Gas- und Elektrostrahlern
- Wirkung von Infrarotstrahlung, Bundesamt für Strahlenschutz, aktualisiert 03.11.2025: Wirkung von IR-A auf Augen und Haut
- OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 03.11.2011, Az. OVG 1 B 65.10, Entscheidungsdatenbank des Landes Brandenburg: Heizpilz-Sondernutzung auf öffentlichem Straßenland
- Energie sparen im Garten, Verbraucherzentrale Energieberatung, undatiert: Einordnung von Heizpilzen und Wärmestrahlern
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