Die besten Monitore für die PS5 im Vergleich
Modelle für 4K und WQHD, geprüft an dem, was die Konsole wirklich ausgibt, und abgeglichen mit Käuferbewertungen und den Datenblättern der Hersteller
| Vergleich* |
Vergleichs-
sieger |
Oberklasse
|
Günstigster 4K-OLED
|
Preis-Leistungs-OLED
|
Günstigster 4K-Einstieg
|
Preis-Leistungs-
Tipp |
Kleinstes Budget
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zum Angebot* |
Zum Angebot ab 888,00 € |
Zum Angebot ab 859,99 € |
Zum Angebot ab 606,53 € |
Zum Angebot ab 349,99 € |
Zum Angebot ab 223,90 € |
Zum Angebot ab 173,77 € |
Zum Angebot ab 169,99 € |
| Modell* | SDM-U27M92 | PG27UCDM | LS27FG814SUXEN | 27GX704A-B.AEU | U27G4R | AW2725DM | R27qe Gen 2 |
| Unsere Bewertung* |
Unsere BewertungVERGLEICHSSIEGER09/2026Note 1,3sehr gut |
Unsere BewertungSEHR GUT09/2026Note 1,4Unsere Note |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 1,7Unsere Note |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 1,7Unsere Note |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 1,8Unsere Note |
Unsere BewertungPREIS-LEISTUNGS-TIPP09/2026Note 1,3sehr gut |
Unsere BewertungGUT09/2026Note 2,0Unsere Note |
| Kundenbewertung bei Amazon* | |||||||
| Technische Daten | |||||||
| Auflösung | 4K (3840 x 2160) | 4K (3840 x 2160) | 4K (3840 x 2160) | WQHD (2560 x 1440) | 4K (3840 x 2160) | WQHD (2560 x 1440) | WQHD (2560 x 1440) |
| Panel | IPS mit Zonen-Dimmung | QD-OLED | QD-OLED | WOLED | Fast IPS | Fast IPS | IPS |
| Bildrate des Panels | 160 Hz | 240 Hz | 240 Hz | 240 Hz | 160 Hz | 180 Hz | 200 Hz |
| HDMI laut Datenblatt | 2 x HDMI 2.1 | 2 x HDMI 2.1 | 2 x HDMI 2.1 | 2 x HDMI 2.1 | 2 x HDMI 2.1, ohne Bandbreitenangabe | 2 x HDMI 2.1 TMDS | 2 x HDMI 2.1 TMDS |
| Was die PS5 daraus macht | 4K bei 120 Hz | 4K bei 120 Hz | 4K bei 120 Hz | WQHD bei 120 Hz | 4K, 120 Hz nicht belegt | WQHD bei 120 Hz | WQHD bei 120 Hz |
| Bildraten-Überhang an der PS5 | 25 Prozent | 50 Prozent | 50 Prozent | 50 Prozent | 25 Prozent | 33 Prozent | 40 Prozent |
| Tonausgabe am Monitor | Lautsprecher und Kopfhörerausgang | Kopfhörerausgang | Kopfhörerausgang | Kopfhörerausgang | Kopfhörerausgang | keine Lautsprecher | keine, auch kein Kopfhörerausgang |
| Empfehlung & Kauf | |||||||
| Für wen geeignet | Für alle, die die PS5 an einem Schreibtisch spielen und den vollen 4K-Modus bei 120 Bildern wollen.Ideal, wenn die Konsole die Hauptquelle ist und der Monitor sich selbst danach richten soll.Weniger geeignet für Leute, denen der absolute Schwarzwert wichtiger ist als Flächenhelligkeit und Einbrennsicherheit. | Für alle, die neben der Konsole auch am PC spielen und beide Geräte an einem Bildschirm betreiben.Ideal, wenn Schwarzwert und Reaktionszeit über allem stehen.Weniger geeignet, wenn der Bildschirm täglich viele Stunden dasselbe Menü oder dieselbe Taskleiste zeigt, denn ein Einbrennrisiko bleibt. | Für alle, die den OLED-Schwarzwert wollen, ohne in die oberste Preisklasse zu gehen.Ideal, wenn viel in dunklen Spielwelten gespielt wird, wo der Kontrast den Unterschied macht.Weniger geeignet für helle Räume mit Fenster im Rücken, weil die Flächenhelligkeit unter der guter LCD-Modelle bleibt. | Für alle, die den OLED-Kontrast wollen und mit WQHD statt 4K gut leben können.Ideal auf 27 Zoll, wo der Schärfegewinn durch 4K ohnehin klein ausfällt.Weniger geeignet, wenn der Bildschirm auch als 4K-Arbeitsfläche mit viel Textdarstellung dienen soll. | Für alle, die 4K an der Konsole wollen und dafür nicht in die Oberklasse gehen möchten.Ideal, wenn der Bildschirm später auch am Rechner mit hoher Bildrate laufen soll.Weniger geeignet für dunkle Spielwelten, weil der Kontrast eines IPS-Panels ohne Zonen-Dimmung begrenzt bleibt. | Für alle, die den 120-Bilder-Modus der Konsole wollen und dafür so wenig wie möglich ausgeben.Ideal als erster Konsolen-Monitor, weil hier nichts bezahlt wird, was an der PS5 liegen bleibt.Weniger geeignet, wenn später 4K dazukommen soll, denn der HDMI-Anschluss gibt das dauerhaft nicht her. | Für alle, die mit dem kleinsten Budget in den 120-Bilder-Modus der Konsole einsteigen wollen.Ideal als Zweitbildschirm oder für ein Gästezimmer, in dem gelegentlich gespielt wird.Weniger geeignet als einziger Bildschirm für viele Jahre, weil 4K hier dauerhaft ausgeschlossen bleibt. |
| Vorteile |
|
|
|
|
|
|
|
| Direktlink*Affiliate-Link mit Shop-Kennzeichnung und ca.-Preis | |||||||
SIEGER09/2026Note 1,3sehr gut
TIPP09/2026Note 1,3sehr gut
- Zwei HDMI-Anschlüsse, die 4K bei 120 Bildern tatsächlich durchlassen
- Erkennt die PS5 und schaltet HDR-Tonwertkurve und Bildmodus automatisch passend
- Direktbeleuchtung mit 96 Dimmzonen und Einstufung DisplayHDR 600, die höchste HDR-Stufe im Vergleichsfeld
- Einziges Modell im Feld mit eingebauten Lautsprechern, das entschärft den fehlenden Tonausgang der Konsole
- Bildratensynchronisation von 48 bis 160 Bildern, auch über HDMI
- QD-OLED mit praktisch unbegrenztem Kontrast, gemessener Schwarzwert bei null
- Reaktionszeit im Mittel 0,50 Millisekunden, gemessen von TFTCentral
- Signalverzögerung 0,33 Millisekunden bei 240 Bildern, ebenfalls gemessen
- Farbraum deckt 99,6 Prozent von DCI-P3 ab
- Einziges Modell im Feld mit ausgewiesener HDMI-Bandbreite von 48 Gbit/s
- QD-OLED-Panel mit 4K-Auflösung, deutlich unter dem Preis der Oberklasse
- Zwei HDMI-Anschlüsse, die 4K bei 120 Bildern durchlassen
- Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden laut Hersteller
- Einbrennschutz ab Werk aktiv
- Kontrast von 1.000.000 zu 1 laut Datenblatt, dazu ein Kopfhörerausgang
- OLED-Kontrast zu einem Preis, den 4K-OLED-Modelle nicht erreichen
- Eine der besten Käuferbewertungen im Feld mit 4,6 Sternen
- Zwei HDMI-Anschlüsse, WQHD bei 120 Bildern läuft an der Konsole problemlos
- Auf 27 Zoll ist der Schärfeunterschied zu 4K aus normalem Sitzabstand klein
- Kopfhörerausgang mit räumlicher Klangaufbereitung, dazu nur 24 Watt Verbrauch
- Günstigster Weg zu 4K im Vergleichsfeld
- Zwei HDMI-Anschlüsse und ein Umschaltmodus, der bei Full HD bis 320 Bilder freigibt
- Bildratensynchronisation von 48 bis 160 Bildern mit Ausgleich für niedrige Bildraten
- Farbraum deckt rund 96 Prozent von DCI-P3 ab
- Höhenverstellung um 130 Millimeter und Drehung ins Hochformat
- Breiteste Bewertungsbasis im Vergleichsfeld bei sehr guter Durchschnittsnote
- WQHD bei 120 Bildern läuft an der Konsole ohne Einschränkung
- Farbraum deckt 95 Prozent von DCI-P3 ab, Helligkeit 400 Candela
- Höhenverstellung um 110 Millimeter und Standardaufnahme für Wandhalterungen
- Drei Jahre Herstellergarantie
- Günstigster Einstieg in WQHD bei 120 Bildern im Vergleichsfeld
- Sehr gute Käuferbewertung bei über 200 Stimmen
- Höhenverstellbarer Fuß, in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich
- Entspiegelte Oberfläche, unkritisch bei Gegenlicht
- Der Hersteller schreibt die Signalisierung offen ins Datenblatt
* Mit Sternchen gekennzeichnete Bereiche oder Links enthalten Affiliate-Verweise. Wenn du darüber bestellst, ändert sich für dich nichts am Preis.
Die Monitore für die PS5 im Detail Einzelbewertungen 2026
Sony INZONE M9 II
ab
888,00 €
Sony INZONE M9 II
Der Sony INZONE M9 II ist unser Vergleichssieger, und zwar nicht wegen der stärksten Zahlen im Datenblatt, sondern weil er als einziges Modell im Feld auf die PS5 zugeschnitten ist. Er erkennt die Konsole und stellt HDR-Tonwertkurve und Bildmodus selbst um, statt das dem Nutzer im Menü zu überlassen.
Die beiden HDMI-Anschlüsse lassen 3840 mal 2160 Bildpunkte bei 120 Bildern pro Sekunde durch, also genau den Spitzenmodus, den die Konsole überhaupt ausgeben kann. Dazu kommt eine Direktbeleuchtung mit 96 Dimmzonen und die Einstufung DisplayHDR 600. Das ist die einzige HDR-Reserve im Feld, die über die unterste Stufe hinausgeht und bei einem LCD auch wirklich etwas bewirkt.
Der zweite Grund für Platz eins steht in keinem Vergleich der Konkurrenz: Dieses Gerät hat als einziges eingebaute Lautsprecher. Die PS5 besitzt keinen eigenen Tonausgang, und an einem Monitor ohne Klangquelle bleibt sonst nur das Headset am Controller.
Vorteile 5
- Zwei HDMI-Anschlüsse, die 4K bei 120 Bildern tatsächlich durchlassen
- Erkennt die PS5 und schaltet HDR-Tonwertkurve und Bildmodus automatisch passend
- Direktbeleuchtung mit 96 Dimmzonen und Einstufung DisplayHDR 600, die höchste HDR-Stufe im Vergleichsfeld
- Einziges Modell im Feld mit eingebauten Lautsprechern, das entschärft den fehlenden Tonausgang der Konsole
- Bildratensynchronisation von 48 bis 160 Bildern, auch über HDMI
Nachteile 3
- Kein OLED-Schwarzwert, in dunklen Szenen bleibt ein sichtbarer Grauschleier
- Bewertungsbasis ist mit gut vier Dutzend Stimmen noch dünn
- Ein Viertel der Panel-Bildrate ruft die Konsole nie ab
ASUS ROG Swift PG27UCDM
ab
859,99 €
ASUS ROG Swift PG27UCDM
Der ASUS ROG Swift PG27UCDM ist das technisch beste Panel im Feld und der Grund, warum er nicht Vergleichssieger wurde, ist ausschließlich der Zuschnitt: Er ist ein Spitzenmonitor für alles, nicht speziell für die Konsole.
TFTCentral misst eine mittlere Reaktionszeit von 0,50 Millisekunden und eine Signalverzögerung von 0,33 Millisekunden bei 240 Bildern. Das sind Werte, die man an der PS5 nicht ausreizt, weil die Konsole bei 120 Bildern stehen bleibt. Wer denselben Bildschirm auch am Rechner nutzt, holt sie dagegen ab.
Der Schwarzwert liegt bauartbedingt bei null, der Farbraum deckt 99,6 Prozent von DCI-P3 ab. Dafür gilt die OLED-Kehrseite: In Menüs und auf Taskleisten mit stehenden Elementen bleibt über Jahre ein Einbrennrisiko.
Vorteile 5
- QD-OLED mit praktisch unbegrenztem Kontrast, gemessener Schwarzwert bei null
- Reaktionszeit im Mittel 0,50 Millisekunden, gemessen von TFTCentral
- Signalverzögerung 0,33 Millisekunden bei 240 Bildern, ebenfalls gemessen
- Farbraum deckt 99,6 Prozent von DCI-P3 ab
- Einziges Modell im Feld mit ausgewiesener HDMI-Bandbreite von 48 Gbit/s
Nachteile 3
- Teuerstes Modell im Vergleichsfeld, an der Konsole bleibt die Hälfte der Bildrate ungenutzt
- OLED-Panels flackern bei stark schwankender Bildrate, das ist messtechnisch bei allen Modellen der Bauart belegt
- Keine eingebauten Lautsprecher, nur ein Kopfhörerausgang
Samsung Odyssey OLED G81SF
ab
606,53 €
Samsung Odyssey OLED G81SF
Der Samsung Odyssey OLED G81SF ist der günstigste Weg zu einem 4K-OLED in diesem Feld, und für dunkle Spielwelten ist das der sichtbarste Unterschied überhaupt. Wo ein LCD in Höhlen und Nachtszenen grau wird, bleibt hier Schwarz wirklich schwarz.
Die beiden HDMI-Anschlüsse geben 4K bei 120 Bildern aus, also den vollen Konsolen-Modus. Die 240 Bilder des Panels erreichst du dagegen nur über DisplayPort an einem Rechner, an der PS5 bleibt die Hälfte davon liegen.
Die Schwäche liegt im hellen Raum. QD-OLED-Panels arbeiten mit weniger Flächenhelligkeit als gute LCD-Modelle, und bei Tageslicht auf dem Schreibtisch kippt der Vorteil. Wer am Fenster spielt, fährt mit einem hellen IPS besser.
Vorteile 5
- QD-OLED-Panel mit 4K-Auflösung, deutlich unter dem Preis der Oberklasse
- Zwei HDMI-Anschlüsse, die 4K bei 120 Bildern durchlassen
- Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden laut Hersteller
- Einbrennschutz ab Werk aktiv
- Kontrast von 1.000.000 zu 1 laut Datenblatt, dazu ein Kopfhörerausgang
Nachteile 3
- Bewertungsbasis mit gut vier Dutzend Stimmen noch schmal
- Die Hälfte der Panel-Bildrate bleibt an der Konsole ungenutzt
- Keine eingebauten Lautsprecher, Energieeffizienzklasse G bei 45 Watt
LG UltraGear 27GX704A-B
ab
349,99 €
LG UltraGear 27GX704A-B
Der LG UltraGear 27GX704A-B gehört mit 4,6 Sternen zu den bestbewerteten Geräten im Feld, und das liegt an einer nüchternen Rechnung: Er bringt den OLED-Kontrast in eine Preisklasse, in der sonst nur LCD-Panels stehen, und verzichtet dafür auf 4K.
Auf 27 Zoll ist das ein kleinerer Verzicht, als die Datenblätter suggerieren. Aus üblichem Schreibtischabstand liegt der sichtbare Schärfegewinn von WQHD auf 4K bei dieser Diagonale nahe an der Wahrnehmungsgrenze, während der Kontrastsprung von LCD auf OLED in jeder dunklen Szene sofort auffällt.
Die PS5 fährt hier WQHD bei 120 Bildern, und dafür braucht der Anschluss nicht einmal die neue Signalisierung. Wer den Bildschirm später an einen Rechner hängt, bekommt über DisplayPort die vollen 240 Bilder.
Vorteile 5
- OLED-Kontrast zu einem Preis, den 4K-OLED-Modelle nicht erreichen
- Eine der besten Käuferbewertungen im Feld mit 4,6 Sternen
- Zwei HDMI-Anschlüsse, WQHD bei 120 Bildern läuft an der Konsole problemlos
- Auf 27 Zoll ist der Schärfeunterschied zu 4K aus normalem Sitzabstand klein
- Kopfhörerausgang mit räumlicher Klangaufbereitung, dazu nur 24 Watt Verbrauch
Nachteile 3
- Kein 4K, der Spitzenmodus der Konsole bleibt ungenutzt
- Die Hälfte der Panel-Bildrate ruft die PS5 nie ab
- Wie alle OLED-Modelle anfällig für Helligkeitsschwankungen bei springender Bildrate
AOC U27G4R
ab
223,90 €
AOC U27G4R
Der AOC U27G4R ist im Feld der günstigste Weg zu 4K, und genau deshalb steht er hier. Wer den Spitzenmodus der Konsole fahren will, ohne in die Oberklasse zu gehen, landet bei diesem Zuschnitt.
Er bringt zwei HDMI-Anschlüsse mit, einen Umschaltmodus, der bei Full HD bis 320 Bilder freigibt, und eine Bildratensynchronisation von 48 bis 160 Bildern samt Ausgleich für Einbrüche nach unten. Der Farbraum deckt rund 96 Prozent von DCI-P3 ab.
Eine Einschränkung nennen wir offen, weil sie zum Thema dieses Vergleichs gehört: AOC weist für die HDMI-Anschlüsse keine Bandbreite aus. Dass die Ports als aktueller Standard geführt werden, steht im Datenblatt. Welchen Höchstmodus sie durchlassen, steht dort nicht.
Vorteile 5
- Günstigster Weg zu 4K im Vergleichsfeld
- Zwei HDMI-Anschlüsse und ein Umschaltmodus, der bei Full HD bis 320 Bilder freigibt
- Bildratensynchronisation von 48 bis 160 Bildern mit Ausgleich für niedrige Bildraten
- Farbraum deckt rund 96 Prozent von DCI-P3 ab
- Höhenverstellung um 130 Millimeter und Drehung ins Hochformat
Nachteile 3
- Der Hersteller weist für die HDMI-Anschlüsse keine Bandbreite aus, der genaue Höchstmodus über HDMI bleibt offen
- Kontrast von 1000 zu 1 ohne Zonen-Dimmung, dunkle Szenen wirken grau
- HDR-Einstufung auf der untersten Stufe, ein echter HDR-Effekt entsteht daraus nicht
Alienware AW2725DM
ab
173,77 €
Alienware AW2725DM
Der Alienware AW2725DM ist unser Preis-Tipp, weil er genau das liefert, was die Konsole abruft, und nichts darüber hinaus verkauft. WQHD bei 120 Bildern, mehr fordert die PS5 in dieser Auflösung nie an.
Er ist zugleich das ehrlichste Datenblatt im Feld. Dell schreibt bei den Anschlüssen ausdrücklich, dass sie mit der alten Signalisierung arbeiten und höchstens 2560 mal 1440 Bildpunkte bei 144 Bildern durchlassen. Damit ist 4K bei 120 Bildern an diesem Gerät dauerhaft ausgeschlossen. Für einen WQHD-Monitor ist das keine Schwäche, sondern die passende Auslegung.
Mit über 400 Käuferstimmen bei sehr guter Durchschnittsnote hat er die breiteste Rückmeldung im Feld. Lautsprecher fehlen. Ob ein Kopfhörerausgang verbaut ist, widersprechen sich die Quellen, deshalb rechne vorsichtshalber mit dem Headset am Controller.
Vorteile 5
- Breiteste Bewertungsbasis im Vergleichsfeld bei sehr guter Durchschnittsnote
- WQHD bei 120 Bildern läuft an der Konsole ohne Einschränkung
- Farbraum deckt 95 Prozent von DCI-P3 ab, Helligkeit 400 Candela
- Höhenverstellung um 110 Millimeter und Standardaufnahme für Wandhalterungen
- Drei Jahre Herstellergarantie
Nachteile 3
- Die HDMI-Anschlüsse nutzen die alte Signalisierung, 4K bei 120 Bildern ist damit dauerhaft ausgeschlossen
- Keine eingebauten Lautsprecher
- HDR-Einstufung auf der untersten Stufe, in der Praxis kaum ein Effekt
Lenovo Legion R27qe Gen 2
ab
169,99 €
Lenovo Legion R27qe Gen 2
Der Lenovo Legion R27qe Gen 2 ist der günstigste Weg in den 120-Bilder-Modus der Konsole, und für ein Zweitgerät oder einen ersten eigenen Bildschirm reicht das Paket.
Lenovo gehört zu den zwei Herstellern im Feld, die im Datenblatt offen hinschreiben, mit welchem Verfahren die Anschlüsse arbeiten. Dort steht ausdrücklich die alte Signalisierung, und als Höchstmodus über HDMI 2560 mal 1440 Bildpunkte bei 144 Bildern. Das ist mehr Ehrlichkeit als bei den meisten Wettbewerbern.
Der Kompromiss liegt beim Panel. Der Kontrast von 1000 zu 1 lässt dunkle Szenen grau wirken, eine HDR-Reserve gibt es faktisch nicht. Für helle, bunte Spiele fällt das kaum auf, in düsteren Titeln deutlich.
Vorteile 5
- Günstigster Einstieg in WQHD bei 120 Bildern im Vergleichsfeld
- Sehr gute Käuferbewertung bei über 200 Stimmen
- Höhenverstellbarer Fuß, in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich
- Entspiegelte Oberfläche, unkritisch bei Gegenlicht
- Der Hersteller schreibt die Signalisierung offen ins Datenblatt
Nachteile 3
- Die HDMI-Anschlüsse nutzen die alte Signalisierung, 4K bei 120 Bildern ist damit ausgeschlossen
- Kontrast von 1000 zu 1, dunkle Szenen wirken grau
- Weder Lautsprecher noch Kopfhörerausgang, der Ton läuft zwingend über den Controller
Die schnelle Antwort
Ein Monitor für die PS5 braucht 16:9, echte 120 Hertz bei deiner Wunschauflösung und einen HDMI-Anschluss, der genau diesen Modus durchlässt. Mehr als 120 Bilder ruft die Konsole nie ab. Unser Vergleichssieger erfüllt das mit 4K bei 120 Hertz und schaltet sich als einziges Gerät im Feld selbst auf die Konsole ein.
Unser Vergleichssieger
Sony INZONE M9 II
Erkennt die PS5 und stellt HDR-Kurve und Bildmodus selbst passend. 4K bei 120 Hertz über HDMI, 96 Dimmzonen und als einziges Modell im Vergleich eingebaute Lautsprecher.
Zum Vergleichssieger*Kaufberatung: Worauf es bei einem Monitor für die PS5 wirklich ankommt
Die meisten Kaufberatungen zu diesem Thema fangen beim Monitor an. Das ist der falsche Anfang. Die PS5 ist eine feste Signalquelle mit klar begrenzten Ausgabemodi, und sobald du die kennst, sortiert sich der halbe Markt von selbst aus. Die Konsole gibt ausschließlich 60 oder 120 Bilder pro Sekunde aus, sie kennt keine Zwischenwerte. Sie gibt ausschließlich 16:9 aus. Und ihr HDMI-Ausgang arbeitet mit einer festen Bandbreitengrenze, die unter dem liegt, was der Standard hergibt.
Aus diesen drei Sätzen folgt fast alles Weitere. Ein Bildschirm mit 100 Hertz fällt an der Konsole auf 60 zurück, weil 100 kein Modus ist, den sie anbietet. Ein Bildschirm mit 240 Hertz läuft mit 120. Und ein Bildschirm im Kinoformat zeigt links und rechts schwarze Balken. Das steht in keinem Produkttitel, und genau deshalb geht der Kauf so oft schief.
| Modus | Gibt die PS5 aus? | Was der Anschluss dafür können muss |
|---|---|---|
| 4K bei 60 Hz | ja, seit Verkaufsstart | alte Signalisierung reicht |
| 4K bei 120 Hz | ja, mit 4:2:2-Farbabtastung bei HDR | neue Signalisierung zwingend |
| WQHD (1440p) bei 120 Hz | ja, seit dem Systemupdate vom 7. September 2022 | alte Signalisierung reicht |
| Full HD bei 120 Hz | ja | alte Signalisierung reicht |
| 100, 144, 165 oder 240 Hz | nein, die Konsole kennt nur 60 und 120 | entfällt |
| 21:9 (Ultrawide) | nein, die Ausgabe bleibt 16:9 | entfällt |
Wie viele Hertz braucht ein Monitor für die PS5?
Genau 120, und keins mehr. Die Bildwiederholrate, meist in Hertz angegeben, sagt, wie oft der Bildschirm sein Bild pro Sekunde erneuert. Die PS5 fordert entweder 60 oder 120 davon an. Ein Panel mit 240 Hertz stellt an der Konsole also die Hälfte seiner Fähigkeit nie dar.
Wie weit der Markt an diesem Punkt vorbeiverkauft, haben wir ausgezählt. Wir haben am 8. September 2026 die ersten drei Ergebnisseiten von Amazon zur Suche nach einem Gaming-Monitor für die PS5 genommen, gesponserte Platzierungen und Dubletten entfernt und die verbleibenden 70 Monitore durchgesehen. Davon bewerben 62 mehr als 120 Hertz, im Median 200. Die Konsole ruft davon 120 ab. Der Rest ist bezahlte Leistung, die an dieser Quelle nie ankommt.
Daraus haben wir eine Kennzahl gebildet, die in der Vergleichstabelle oben in jeder Zeile steht: den Bildraten-Überhang an der PS5. Er sagt, welcher Anteil der beworbenen Bildrate an dieser Konsole liegen bleibt, und rechnet sich als beworbene Hertz minus 120, geteilt durch die beworbenen Hertz. Ein 160-Hertz-Panel kommt auf 25 Prozent Überhang, ein 240-Hertz-Panel auf 50. Über die sieben Modelle in unserer Tabelle liegt der Median bei 40 Prozent. Rechnet man die ganze Amazon-Stichprobe, sind es 33 Prozent, und über die 62 Geräte, die überhaupt mehr als 120 Hertz bewerben, wieder 40.
Ein hoher Überhang ist kein Mangel. Er ist eine Rechnung, die du kennen solltest. Wer denselben Bildschirm auch an einem Rechner betreibt, holt die zusätzlichen Bilder ab und zahlt sie zu Recht. Wer nur an der Konsole spielt, kauft sie mit und sieht sie nie. Die Schwelle ist eindeutig: unter 120 Hertz verlierst du einen echten Modus, über 120 Hertz kaufst du für ein anderes Gerät ein.
Zahlen dieser Grafik ansehen
| Rolle | beworbene Bildrate |
|---|---|
| Vergleichssieger | 160 Hz |
| Oberklasse | 240 Hz |
| 4K-OLED | 240 Hz |
| WQHD-OLED | 240 Hz |
| 4K-Einstieg | 160 Hz |
| Preis-Tipp | 180 Hz |
| Kleinstes Budget | 200 Hz |
| Was die PS5 abruft | 120 Hz |
Reicht HDMI 2.0 oder muss es HDMI 2.1 sein?
Hier steht die teuerste Fehlannahme des ganzen Themas. Die kurze Antwort lautet: Für WQHD bei 120 Bildern reicht der alte Anschluss. Für 4K bei 120 Bildern reicht er nicht. Und die Versionsnummer auf dem Karton sagt dir keins von beidem.
Der Grund liegt in einer Entscheidung des HDMI Licensing Administrator, der die Marke verwaltet. Er teilte der Fachredaktion TFTCentral im Dezember 2021 mit, dass die Bezeichnung HDMI 2.0 nicht mehr existiert und alle neuen Fähigkeiten der Version 2.1 optional sind. Ein Gerät darf also HDMI 2.1 auf die Verpackung schreiben, ohne eine einzige der neuen Fähigkeiten zu besitzen. Eine Pflicht, die tatsächliche Bandbreite zu nennen, gibt es nicht.
Der Unterschied, auf den es ankommt, heißt FRL, kurz für Fixed Rate Link. Das ist das neue Übertragungsverfahren von HDMI 2.1, das je nach Stufe 24, 32, 40 oder 48 Gigabit pro Sekunde schafft. Das alte Verfahren heißt TMDS und liegt bei rund 18 Gigabit pro Sekunde. Ein Anschluss ohne FRL trägt zwar die neue Versionsnummer, überträgt aber wie vor zehn Jahren.
Und jetzt kommt der Teil, den in der deutschen Kaufberatung zu diesem Thema niemand erwähnt: Die PS5 selbst ist bei 32 Gigabit pro Sekunde gedeckelt. Das hat der Fachtester Vincent Teoh 2020 über das versteckte Servicemenü eines OLED-Fernsehers ausgelesen, mehrere Fachmedien haben es unabhängig bestätigt. Der Standard erlaubt 48. Die Konsole nutzt zwei Drittel davon. Für 4K bei 120 Bildern in voller Farbabtastung und 10 Bit bräuchte es rund 40 Gigabit pro Sekunde, deshalb reduziert die PS5 bei dieser Kombination automatisch die Farbauflösung auf 4:2:2. Die konkurrierende Konsole derselben Generation arbeitet mit 40 Gigabit pro Sekunde und muss das nicht tun.
Praktisch heißt das: Ein Monitor mit 48 Gigabit pro Sekunde bringt dir an der PS5 keinen einzigen Bildpunkt mehr als einer mit 32. Der Aufpreis für die volle Bandbreite rechnet sich nur, wenn ein Rechner am selben Bildschirm hängt. Was du brauchst, ist die Untergrenze, nicht die Spitze.
Zahlen dieser Grafik ansehen
| Stufe | Bandbreite |
|---|---|
| TMDS (alt) | 18 Gbit/s |
| FRL3 | 24 Gbit/s |
| Grenze der PS5 | 32 Gbit/s |
| FRL5 | 40 Gbit/s |
| FRL6 (Maximum) | 48 Gbit/s |
Wie schwer diese Untergrenze zu prüfen ist, zeigt dieselbe Auszählung von oben. Von den 70 Monitoren nennen sieben HDMI 2.1 im Produkttitel. Keiner davon nennt eine Bandbreite in Gigabit pro Sekunde. Einer schreibt immerhin ehrlich das Kürzel der alten Signalisierung dazu, was faktisch ein Eingeständnis ist. In unserem eigenen Vergleichsfeld sieht es kaum besser aus: Von sieben Herstellern schreiben zwei offen ins Datenblatt, dass ihre HDMI-Anschlüsse mit dem alten Verfahren arbeiten, und genau diese zwei sind damit die transparentesten im Feld. Bei den übrigen steht die Versionsnummer und sonst nichts.
So prüfst du es selbst, bevor du bestellst: Such im Datenblatt oder Handbuch nach der Zeile, die die maximale Auflösung samt Bildrate für den HDMI-Eingang nennt. Steht dort 4K bei 120 Hertz oder mehr, hat der Anschluss FRL. Steht dort nur WQHD bei 144 Hertz, arbeitet er mit dem alten Verfahren. Findest du die Zeile nicht, ist das selbst eine Antwort. Nach dem Anschließen kontrollierst du im Konsolenmenü unter Bildschirm und Video, ob 120 Hertz überhaupt angeboten werden.
Ein Punkt, der oft zuerst verdächtigt wird und selten schuld ist: das Kabel. Der PS5 liegt ein passendes bei. Wer verlängert oder ersetzt, sollte allerdings auf die Zertifizierung als Ultra High Speed achten, weil nur diese Kabel für die höheren Bandbreiten geprüft sind. Fällt die Konsole ohne erkennbaren Grund von 120 auf 60 Bilder zurück, ist das Kabel der billigste Test.
Trägt das offizielle Ultra-High-Speed-Siegel und damit die volle Bandbreite, die die PS5 für 4K bei 120 Bildern anfordert.
- Offiziell als Ultra High Speed zertifiziert, nicht nur so beschriftet
- 48 Gbit/s, also mehr als die Konsole überhaupt sendet
- Sehr breite Bewertungsbasis bei ausgezeichneter Durchschnittsnote
- Zwei Meter sind für einen Aufbau hinter dem Schreibtisch knapp bemessen
- Ein Kabel behebt nur Kabelfehler, an einem Anschluss ohne die neue Signalisierung ändert es nichts
Welche Auflösung passt zu welcher Bildschirmgröße?
Auf 27 Zoll ist WQHD mit 2560 mal 1440 Bildpunkten der wirtschaftlichste Punkt. Der Sprung auf 4K bringt bei dieser Diagonale und einem üblichen Schreibtischabstand von rund 60 bis 80 Zentimetern einen Schärfegewinn, der nahe an der Wahrnehmungsgrenze liegt. Der Sprung von einem LCD auf ein selbstleuchtendes Panel fällt dagegen in jeder dunklen Szene sofort auf. Wer bei begrenztem Budget zwischen mehr Bildpunkten und mehr Kontrast wählen muss, sollte auf 27 Zoll den Kontrast nehmen. Wie sich ein sehr breites Panel im Alltag schlägt, zeigt unser Einzeltest eines 40-Zoll-Gaming-Monitors.
Ab 32 Zoll dreht sich das. Dort werden einzelne Bildpunkte bei WQHD sichtbar, Schrift in Menüs wirkt ausgefranst, und 4K lohnt sich klar. Die Konsole beherrscht beide Auflösungen, 4K seit Verkaufsstart und WQHD seit einem Systemupdate im September 2022. Wer noch eine ältere Systemversion fährt, findet die Option unter Bildschirm und Video erst nach dem Update.
Warum ein 21:9-Monitor an der PS5 Geld verbrennt
Die PS5 gibt kein 21:9 aus. Sie rendert 16:9, und daran hat sich seit Verkaufsstart nichts geändert. Auf einem Kinoformat-Bildschirm landet das Bild entweder mit schwarzen Balken links und rechts oder verzerrt gestreckt. Ein breiteres Sichtfeld, also der eigentliche Sinn dieser Bauform am Rechner, entsteht nicht.
Bei einem 34-Zöller mit 3440 mal 1440 Bildpunkten füllt die Konsole nur die mittleren 2560 Spalten. Rund ein Viertel der gekauften Panelfläche bleibt dauerhaft schwarz. Für ein Gerät, das ausschließlich an der Konsole hängt, ist das die teuerste Fehlentscheidung im ganzen Feld, und sie ist im Laden nicht sichtbar.
2560 × 1440 schwarz
Zahlen dieser Grafik ansehen
| Bereich | Bildpunkte in der Breite |
|---|---|
| Panel gesamt | 3440 |
| von der PS5 gefüllt | 2560 |
| bleibt schwarz | 880 |
In unserer Auszählung waren 5 der 70 Monitore im Format 21:9, also jeder vierzehnte Treffer, den Amazon einem PS5-Käufer zuerst zeigt. Wer den Bildschirm auch am Rechner nutzt, kann das bewusst in Kauf nehmen. Wer das nicht tut, sollte die Bauform überspringen.
7 werben im Titel mit dem neuen HDMI-Standard. Keiner davon nennt eine Bandbreite in Gbit/s.
Zahlen dieser Grafik ansehen
| Merkmal | Anzahl von 70 |
|---|---|
| löst 4K UHD (3840 x 2160) auf | 2 |
| Format 21:9 | 5 |
| mehr als 120 Hz beworben | 62 |
| wirbt im Titel mit dem neuen HDMI-Standard | 7 |
| nennt eine Bandbreite in Gbit/s | 0 |
Was HDR an einem Monitor wirklich bringt
HDR steht für High Dynamic Range und beschreibt einen erweiterten Helligkeits- und Farbumfang, bei dem helle Bildstellen deutlich stärker leuchten als der Rest. Das funktioniert nur, wenn das Panel diese Helligkeit auch liefert. Genau hier liegt die zweite große Enttäuschung nach dem HDMI-Thema.
Die Einstufung DisplayHDR 400 ist die unterste Stufe der Norm und verlangt nur 400 Candela pro Quadratmeter Spitzenhelligkeit, was viele Monitore ohnehin für normale Darstellung erreichen. Eine örtliche Abdunklung einzelner Bildbereiche ist auf dieser Stufe nicht vorgeschrieben. Praktisch heißt das: Das Gerät nimmt ein HDR-Signal an und zeigt es, aber der Effekt bleibt aus. Von den sieben Modellen in unserem Vergleich tragen zwei genau diese Einstufung, drei die OLED-Variante DisplayHDR True Black 400, und eines hat gar keine Zertifizierung. Und unabhängig von der HDR-Stufe gilt: Was ein Bildschirm ab Werk an Farben zeigt, ist eine Herstellervorgabe und keine Messung. Wer denselben Monitor auch zum Bearbeiten von Fotos nutzt, kommt am Kalibrieren des Monitors nicht vorbei.
Spürbar wird HDR erst mit einer der beiden Bauarten, die den Kontrast wirklich steuern können. Entweder ein selbstleuchtendes Panel, bei dem jeder Bildpunkt einzeln abschaltet, oder eine Hintergrundbeleuchtung, die in vielen Zonen einzeln dimmt. Die Faustregel: Ohne Zonen-Dimmung oder selbstleuchtendes Panel ist HDR am Monitor ein Häkchen im Datenblatt, kein sichtbarer Effekt. Unser Vergleichssieger ist mit der Einstufung DisplayHDR 600 das einzige Gerät im Feld, das über den 400er-Stufen liegt.
Wer den Bildschirm nicht nur an der Konsole nutzt, sondern auch am Schreibtisch, sollte sich vorher ansehen, wie groß der Lichthof bei einem Mini-LED-Monitor wirklich wird. Welche ergonomischen Anforderungen dort gelten und welche Geräte sie erfüllen, zeigt unser Vergleich der augenschonenden Monitore.
Reaktionszeit und Bildratensynchronisation, und was davon zählt
Zwei Werte werden an dieser Stelle gern verwechselt. Die Reaktionszeit beschreibt, wie schnell ein einzelner Bildpunkt seine Farbe wechselt, angegeben in Millisekunden und meist als Grau-zu-Grau gemessen. Die Signalverzögerung beschreibt, wie lange das Bild vom Eingang bis zur Anzeige braucht. Für das Spielgefühl zählt die zweite, beworben wird fast immer die erste.
Bei der Reaktionszeit ist die Herstellerangabe wenig wert, weil jeder Anbieter unter der günstigsten Bedingung misst. Aussagekräftig sind nur unabhängige Messungen. In unserem Vergleichsfeld liegt der beste unabhängig gemessene Wert bei 0,50 Millisekunden im Mittel, erreicht von einem selbstleuchtenden Panel. Gute LCD-Panels landen im Alltag eher im niedrigen einstelligen Bereich. Sichtbar wird der Unterschied als Schlieren hinter schnell bewegten Objekten, und zwar vor allem bei schnellen Kameraschwenks in dunklen Szenen.
Wichtiger für die Konsole ist die Bildratensynchronisation, bei der der Bildschirm seine Wiederholrate an die schwankende Bildrate des Spiels anpasst und dadurch das Zerreißen des Bildes verhindert. Die PS5 unterstützt das seit April 2022, für WQHD kam die Unterstützung erst im Februar 2023 dazu. Ihr Arbeitsbereich reicht nach übereinstimmenden Sekundärquellen von 48 bis 120 Bildern, eine Zahl aus Sonys eigenem Datenblatt gibt es dazu nicht. Fällt ein Spiel darunter, verlässt die Konsole das Fenster, weil sie keinen Ausgleich für niedrige Bildraten kennt. Achte deshalb darauf, dass der Monitor den Bereich ab 48 Bildern abdeckt und nicht erst ab 60, sonst greift die Funktion bei genau den Einbrüchen nicht, für die du sie gekauft hast.
Der Ton, das übersehene Problem beim Monitor
An einem Fernseher stellt sich diese Frage nie. Am Monitor ist sie der häufigste Grund für Ärger nach dem Auspacken, und keine der großen Kaufberatungen zum Thema erwähnt sie. Die PS5 hat keinen eigenen Tonausgang. Der Klang geht über HDMI an den Bildschirm, und was dort passiert, hängt allein vom Bildschirm ab.
Gaming-Monitore haben überwiegend keine Lautsprecher. In unserem Vergleichsfeld hat genau eines von sieben Geräten welche. Fünf der sieben bieten wenigstens einen Kopfhörerausgang, über den sich aktive Boxen anschließen lassen, der Vergleichssieger eingeschlossen. Bei einem weiteren widersprechen sich die Quellen. Und eines bietet weder das eine noch das andere, was in der Praxis bedeutet, dass der Ton dort zwingend über ein Headset am Controller läuft.
In deutschen Technikforen zieht sich das Thema durch auffällig viele Diskussionen. Immer wieder beschrieben wird eine bestimmte Konstellation: Wer Aktivboxen an den Kopfhörerausgang des Monitors hängt, hört gelegentlich ein Brummen, das aus der Masseverbindung zwischen den Geräten stammt und nicht aus der Konsole. Ein Entstörfilter hilft dagegen, dämpft aber hörbar die Höhen. Sauberer löst das ein Kopfhörer direkt am Controller, und das ist ohnehin der einzige Weg zum räumlichen Klang der Konsole. Wer ein Headset sucht, findet die Modelle in unserem Vergleich der Gaming-Headsets.
Plane den Ton also mit ein, bevor du bestellst. Entweder der Monitor hat Lautsprecher, oder du rechnest eine Klanglösung dazu. Ein Bildschirm ohne jeden Tonanschluss ist kein Ausschlusskriterium, aber er legt dich auf das Headset fest.
* Affiliate-Links – Preis und Verfügbarkeit können sich ändern.
Verarbeitung und Langlebigkeit: was bei selbstleuchtenden Panels zu bedenken ist
Selbstleuchtende Panels liefern den besseren Schwarzwert und haben zwei bekannte Schwächen. Die erste ist das Einbrennen: Stehende Bildelemente wie Lebensanzeigen oder eine Taskleiste können sich über Jahre einprägen. Die Geräte arbeiten mit Schutzmechanismen dagegen, die das Bild minimal verschieben und stehende Flächen abdunkeln. Das verhindert das Risiko nicht, es verzögert es.
Die zweite ist weniger bekannt und für Konsolenspieler relevanter. Bei schwankender Bildrate zeigen diese Panels sichtbare Helligkeitssprünge, vor allem in dunklen Bildbereichen. TFTCentral hat das an sieben Modellen gemessen, rtings unabhängig davon an sechs. In beiden Messreihen war jedes einzelne Gerät betroffen. Beide Messreihen liefen über Rechner als Signalquelle, nicht über eine Konsole, aber die Ursache liegt im Panel und nicht in der Quelle.
Das trifft die PS5 besonders, weil ihr Synchronisationsfenster erst bei 48 Bildern beginnt und keinen Ausgleich nach unten kennt. Fällt ein Spiel unter 48 Bilder, verlässt die Konsole das Synchronisationsfenster ganz. Genau in solchen Einbrüchen wird das Flackern sichtbar. Wer überwiegend Titel mit stabilen 60 Bildern spielt, merkt davon nichts.
So stellst du die PS5 auf den neuen Monitor ein
Ein neuer Bildschirm läuft nach dem Anstecken selten sofort im besten Modus. Die Konsole handelt zwar automatisch aus, was geht, aber zwei Einstellungen entscheiden darüber, ob du den vollen Modus überhaupt bekommst, und beide stehen ab Werk nicht richtig.
Unter Einstellungen und dann Bildschirm und Video findest du zuerst den Punkt zur Auflösung und zur 120-Hertz-Ausgabe. Steht die 120-Hertz-Option dort auf Automatisch, ist alles in Ordnung. Fehlt sie ganz, kommt entweder das Signal nicht durch oder der Monitor meldet den Modus nicht an, und dann sind Kabel und Anschluss die ersten Verdächtigen. Direkt darunter liegt die Bildratensynchronisation, die ab Werk aus ist und eingeschaltet gehört.
Der zweite Punkt ist die HDR-Kalibrierung, und sie ist der häufigste Grund für ein enttäuschendes Bild. Die Konsole führt dich durch drei Testbilder, bei denen du jeweils einen Regler so weit stellst, bis ein Symbol gerade verschwindet. Wer das überspringt, bekommt eine Standardkurve, die zu den wenigsten Panels passt, und sieht danach ein flaues Bild, für das er dann den Monitor verantwortlich macht. Die Kalibrierung dauert keine zwei Minuten und ist der wirksamste kostenlose Eingriff am ganzen Aufbau.
Wenn der Bildschirm dauerhaft am Schreibtisch bleibt, lohnt ein Blick auf den Rest des Aufbaus. Wie du Strom und Kabel sortierst, steht in unserem Ratgeber zum Kabelmanagement im Gaming-Setup. Wer in einer Gegend mit häufigen Netzausfällen wohnt, findet die passende Absicherung im Vergleich der unterbrechungsfreien Stromversorgungen. Und wenn die Nachbarn mithören, hilft der Ratgeber zum Schallschutz im Gaming-Zimmer.
Mythen-Check: Was beim Monitorkauf für die PS5 wirklich stimmt
Um dieses Thema haben sich ein paar Behauptungen festgesetzt, die in Foren und Kaufberatungen weitergereicht werden. Vier davon halten der Prüfung nicht stand.
| Behauptung | Stimmt das? | Was tatsächlich gilt |
|---|---|---|
| Für die PS5 brauchst du zwingend HDMI 2.1 | nur zur Hälfte | Für 4K bei 120 Bildern ja. Für WQHD bei 120 Bildern reicht die alte Signalisierung vollständig aus. |
| Mehr Hertz sind an der Konsole besser | nein | Die Konsole gibt nur 60 oder 120 Bilder aus. Alles darüber bleibt ungenutzt. |
| 48 Gigabit pro Sekunde bringen ein besseres Bild | nein | Die PS5 sendet höchstens 32 Gigabit pro Sekunde. Mehr Bandbreite am Monitor ändert daran nichts. |
| Ein Ultrawide gibt dir mehr Sichtfeld | nein | Die Konsole rendert 16:9. Auf 21:9 bleiben schwarze Balken, zusätzliches Sichtfeld entsteht nicht. |
Daraus folgt ein Standpunkt, der für einen Beitrag, der Geräte empfiehlt, unbequem ist: Für den reinen Konsolenbetrieb ist der teuerste Monitor selten der richtige. Oberhalb einer soliden Mittelklasse zahlst du fast ausschließlich für Bildraten und Bandbreiten, die diese Quelle nie anfordert. Das Geld ist an anderer Stelle besser aufgehoben, etwa in einem Panel mit echtem Kontrast statt in einem mit mehr Hertz.
Was Käufer nach Monaten am Monitor an der PS5 stört
Wir haben deutsche Technikforen und Community-Threads zum Thema durchgesehen. Die Beschwerden verteilen sich nicht gleichmäßig, sondern häufen sich auf wenigen Punkten, und der häufigste ist derselbe, der auch die Kaufberatungen dominiert: Der Monitor liefert die versprochenen 120 Bilder nicht. In den meisten dokumentierten Fällen lag es nicht am Gerät, sondern an einer Bildwiederholrate, die zur Konsole nicht passt, oder an einem Anschluss ohne die neue Signalisierung.
An zweiter Stelle steht der Ton, mit ähnlich vielen Fundstellen. An dritter die Enttäuschung über HDR, und zwar auch bei teureren Geräten. Auffällig ist dabei, dass Fachtests und Käuferurteile beim selben Modell weit auseinanderliegen können: Wo ein Testbericht eine gute HDR-Umsetzung attestiert, beschreiben Rezensenten dasselbe Bild als flau. Die plausibelste Erklärung ist nicht das Panel, sondern die fehlende HDR-Kalibrierung der Konsole, die viele nie durchlaufen.
Zur Ehrlichkeit gehört die Grenze dieser Auswertung: Wir konnten diese Muster nicht in belastbare Prozentzahlen überführen. Amazon lässt seine Rezensionstexte nicht systematisch auslesen, und eine Handauszählung über mehrere hundert Bewertungen hätte den Rahmen dieses Vergleichs gesprengt. Was hier steht, ist ein wiederkehrendes Muster aus einer Stichprobe, keine Statistik. Andere Portale geben in solchen Fällen gerundete Prozentwerte an. Wir nicht.
Monitor oder Fernseher für die PS5?
Diese Frage stellt Google unter dem Suchbegriff selbst, und die verbreitete Antwort lautet, Monitore reagierten schneller. Das stimmt, aber der Abstand ist kleiner als der Ruf. rtings hat die Signalverzögerung, also die Zeit zwischen Tastendruck und sichtbarer Reaktion, über 134 Monitore und 190 Fernseher gemittelt. Bei 120 Hertz kommen Monitore auf 5,5 Millisekunden, Fernseher auf 6,8. Bei 60 Hertz stehen 11,7 gegen 12,4 Millisekunden.
Gut eine Millisekunde Unterschied entscheidet keine Partie. Der praktische Unterschied liegt woanders. Ein Monitor sitzt auf Armlänge, was auf 27 Zoll die Schärfe nach vorne bringt und die Auflösungsfrage entschärft. Er bringt fast nie brauchbaren Ton mit. Ein Fernseher hat Lautsprecher, oft eine deutlich höhere Spitzenhelligkeit und funktioniert vom Sofa aus, ist für einen Schreibtisch aber meist zu groß. Wer die Konsole ohnehin im Wohnzimmer betreibt, findet die passenden Geräte in unserem Vergleich der Gaming-Fernseher, und wer beim Bild keine Kompromisse machen will, im Überblick zu OLED-Fernsehern.
Die Entscheidung fällt am Abstand, nicht an der Millisekunde. Unter anderthalb Metern Sitzabstand ist der Monitor die richtige Wahl, darüber der Fernseher.
Welcher Monitor passt zu dir?
Du spielst nur an der Konsole und willst das Maximum. Dann führt der Weg zu 4K bei 120 Bildern, und der Anschluss muss das nachweislich können. Unser Vergleichssieger deckt das ab und nimmt dir zusätzlich die Einstellarbeit ab, weil er sich auf die Konsole selbst einstellt. Nicht die richtige Wahl, wenn du in einem abgedunkelten Raum spielst und Schwarz wirklich schwarz sein soll.
Du spielst überwiegend dunkle Titel. Dann zählt der Kontrast mehr als die Auflösung, und ein selbstleuchtendes Panel ist den Aufpreis wert. Auf 27 Zoll ist die WQHD-Variante die vernünftigere Rechnung, weil du dort den Kontrastsprung bekommst, ohne für Bildpunkte zu zahlen, die du auf dieser Diagonale kaum siehst. Nicht die richtige Wahl, wenn der Bildschirm täglich stundenlang dieselbe Oberfläche zeigt.
Du nutzt den Bildschirm auch am Rechner. Dann ist der Bildraten-Überhang kein Verlust, sondern gekaufte Reserve, und die volle HDMI-Bandbreite rechnet sich. Hier lohnt die Oberklasse tatsächlich. Nicht die richtige Wahl, wenn die Konsole die einzige Quelle bleibt.
Du willst so wenig wie möglich ausgeben. Dann nimm WQHD bei 120 Bildern und ignoriere alles darüber. Unser Preis-Tipp kostet rund ein Drittel des Vergleichssiegers und liefert an der Konsole exakt denselben Modus, weil dieser Modus die alte Signalisierung gar nicht überfordert. Nicht die richtige Wahl, wenn du in zwei Jahren auf 4K umsteigen willst, denn der Anschluss gibt das dauerhaft nicht her. Wie du den Schreibtisch drumherum sortierst, steht in unserem Ratgeber zum Kabelmanagement im Gaming-Setup, und wer lange sitzt, findet die passenden Modelle im Vergleich der Gaming-Stühle.
Der Vergleichssieger im Überblick: 4K bei 120 Hertz, 96 Dimmzonen und die einzige HDR-Einstufung oberhalb der Basisstufe im Feld.
So haben wir verglichen
Wir haben sieben Modelle verglichen und dafür rund 1.200 Käuferbewertungen ausgewertet, die Datenblätter und Handbücher aller Hersteller gelesen und alle Preise, Sterne und Lieferzustände am Bautag live geprüft. Dazu kommt die Auszählung der 70 Amazon-Treffer, die weiter oben steht und die Grundlage für unsere eigene Kennzahl bildet.
Gewichtet haben wir in vier Kriterien. Am stärksten zählt, was die Konsole aus dem Gerät wirklich herausholt, also der tatsächlich erreichbare Ausgabemodus über HDMI, mit 35 Prozent. Danach folgt die Bildqualität aus Panel-Bauart, Kontrast und HDR-Reserve mit 30 Prozent. Der Konsolen-Alltag, worunter Tonausgabe, automatische Bildmodi und Bedienung fallen, steht bei 20 Prozent. Das Preis-Leistungs-Verhältnis macht die restlichen 15 Prozent aus.
Das knappe Duell entschieden zwei Punkte. Der Zweitplatzierte hat das technisch bessere Panel, gemessene 0,50 Millisekunden Reaktionszeit und die einzige ausgewiesene volle HDMI-Bandbreite im Feld. Den Ausschlag für den Sieger gaben trotzdem die automatische Konsolenerkennung, die kein anderes Gerät mitbringt, und die eingebauten Lautsprecher an einer Konsole ohne Tonausgang. Beim reinen Konsolenbetrieb bleibt die höhere Bildrate des Zweitplatzierten ungenutzt, seine Stärken zahlen sich erst am Rechner aus.
Was wir nicht gemacht haben: Wir haben diese Geräte nicht selbst im Labor vermessen. Keine eigenen Messungen von Signalverzögerung, Helligkeit oder Farbraum, und auch keinen Dauertest über Monate, der beim Einbrennrisiko selbstleuchtender Panels die eigentlich interessante Frage wäre. Kompensiert haben wir das durch den systematischen Abgleich von Herstellerdatenblättern, unabhängigen Messungen von TFTCentral und rtings und der Auswertung der Käuferbewertungen. Wo Quellen sich widersprechen, etwa bei der Frage, ob ein bestimmtes Gerät einen Kopfhörerausgang hat, steht das im Beitrag statt einer glatten Antwort.
Die Reihenfolge in der Tabelle folgt allein diesen vier gewichteten Kriterien. Die Muster aus den Käuferbewertungen haben wir selbst herausgearbeitet und dort, wo die Datenlage keine Zahl hergab, ausdrücklich als Muster und nicht als Statistik gekennzeichnet. Preise, Verfügbarkeit und neue Modelle prüfen wir etwa vierteljährlich nach.
Für wen dieser Vergleich nicht ist: Wer einen Bildschirm sucht, der in erster Linie an einem leistungsstarken Rechner hängt und die Konsole nur nebenbei bedient, sollte anders gewichten. Dann zählen Bildraten jenseits von 120 Hertz und die volle Anschlussbandbreite mehr, als sie es hier tun. Wer den Bildschirm auch fürs Wohnzimmer und den Fernsehabend nutzen will, ist bei einem Gaming-Fernseher besser aufgehoben.
Häufige Fragen zum Monitor für die PS5
Was für einen Monitor braucht man für die PS5?
Ein Monitor für die PS5 braucht drei Dinge: das Format 16:9, mindestens 120 Hertz bei der Auflösung, die du fahren willst, und einen HDMI-Anschluss, der diesen Modus auch durchlässt. Die Konsole gibt nur 60 oder 120 Bilder pro Sekunde aus, Zwischenwerte kennt sie nicht. Für WQHD reicht dafür schon die ältere HDMI-Signalisierung, für 4K bei 120 Bildern braucht der Anschluss die neue. Mehr dazu in der Kaufberatung, Abschnitt zu HDMI.
Sind alle Monitore mit PS5 kompatibel?
Anschließen lässt sich fast jeder Monitor mit HDMI-Eingang, ein Bild bekommst du praktisch immer. Die Frage ist, in welchem Modus. Monitore mit 100 Hertz fallen an der Konsole auf 60 zurück, weil die PS5 keine Zwischenwerte kennt. Bildschirme im Format 21:9 zeigen schwarze Balken links und rechts, weil die Konsole nur 16:9 ausgibt. Und ein Anschluss ohne die neue Signalisierung liefert kein 4K bei 120 Bildern.
Wie viel Hertz für PS5?
120 Hertz, mehr kann die Konsole nicht abrufen. Sie gibt ausschließlich 60 oder 120 Bilder pro Sekunde aus. Ein Monitor mit 144, 180 oder 240 Hertz läuft an der PS5 deshalb mit 120, der Rest bleibt liegen. Wichtig ist nur, dass der Bildschirm 120 Hertz bei deiner Wunschauflösung wirklich anbietet. Ein 100-Hertz-Modell schafft das nicht und landet bei 60.
Welche Auflösung ist die beste für PS5?
Auf 27 Zoll ist WQHD mit 2560 mal 1440 Bildpunkten der wirtschaftlichste Punkt, ab 32 Zoll lohnt 4K deutlich. Die Konsole beherrscht beides, 4K von Anfang an und WQHD seit einem Systemupdate im September 2022. Der Kontrast des Panels wirkt sich im Alltag stärker aus als der Auflösungssprung, solange die Diagonale bei 27 Zoll bleibt.
Was ist besser für PS5, Monitor oder Fernseher?
Beim Reaktionsverhalten liegen Monitore vorn, allerdings knapper als oft behauptet. Die Messreihe von rtings über 134 Monitore und 190 Fernseher zeigt bei 120 Hertz im Mittel 5,5 Millisekunden Signalverzögerung gegenüber 6,8 bei Fernsehern. Der praktische Unterschied liegt woanders: Ein Monitor sitzt näher, hat meist keinen brauchbaren Ton und braucht eine eigene Klanglösung. Ein Fernseher bringt Lautsprecher mit, ist dafür für den Schreibtisch zu groß.
Gibt es einen Monitor-Test der Stiftung Warentest für Konsolen?
Nein. Die Stiftung Warentest hat ihren Monitor-Vergleich zuletzt am 30. März 2023 aktualisiert. In der Tabelle stehen 32 Modelle mit 24, 27 und 32 Zoll, davon wurden damals 15 neu geprüft. Der Schwerpunkt lag auf Büro- und Allroundgeräten, Konsolentauglichkeit war kein Prüfpunkt. Einen eigenen Vergleich für Gaming- oder Konsolenmonitore gibt es dort bis heute nicht.
Fazit
Der Markt verkauft für die PS5 fast durchgehend Leistung, die die Konsole nicht abrufen kann. 89 Prozent der Monitore, die Amazon einem PS5-Käufer zuerst zeigt, bewerben eine Bildrate über 120 Hertz. Drei Prozent lösen 4K UHD auf. Sieben Prozent haben ein Seitenverhältnis, das die Konsole gar nicht ausgibt. Wer diese drei Zahlen kennt, kauft anders ein.
Unser Vergleichssieger ist das einzige Gerät im Feld, das für die Konsole gebaut wurde statt nur an ihr zu funktionieren. Er fährt 4K bei 120 Bildern, stellt sich selbst auf das laufende Spiel ein, hat die einzige HDR-Reserve oberhalb der Basisstufe und als einziges Modell Lautsprecher. Der Preis-Tipp kostet rund ein Drittel davon und liefert an der Konsole denselben 120-Bilder-Modus in WQHD, weil dieser Modus die volle Anschlussbandbreite gar nicht braucht.
Und wenn du dir aus diesem Beitrag einen Satz mitnimmst, dann diesen: Die Versionsnummer HDMI 2.1 auf der Verpackung sagt dir nichts. Was sie sagen müsste, steht in der Zeile darunter, und die drucken die wenigsten Hersteller.
Wenn du an der Konsole das Maximum willst und dir die Einstellarbeit sparen möchtest, ist der Vergleichssieger die naheliegende Wahl.
Quellen und weiterführende Links
- Stiftung Warentest, Monitore im Test, zuletzt aktualisiert am 30.03.2023, 32 Modelle in der Tabelle, davon 15 damals neu geprüft. Prüft Büro- und Allroundgeräte, Konsolentauglichkeit ist kein Prüfpunkt.
- TFTCentral: When HDMI 2.1 Isn’t HDMI 2.1, 13.12.2021. Enthält die Auskunft des HDMI Licensing Administrator, dass sämtliche Fähigkeiten von HDMI 2.1 optional sind.
- Dell Support: HDMI-2.1-Bandbreite des G3223Q. Herstellerdokument, das die FRL-Stufen und ihre Datenraten benennt.
- rtings.com: PC Monitor vs TV. Gemittelte Signalverzögerung über 134 Monitore und 190 Fernseher.
- TFTCentral: Exploring and Testing OLED VRR Flicker. Messreihe an sieben OLED-Monitoren zum Flackern bei schwankender Bildrate.
- PlayStation Blog: VRR-Unterstützung für 1440p, 02.02.2023. Offizielle Ankündigung im PlayStation Blog.

Fragen zum Vergleich? Timm antwortet.
Stell deine Frage direkt unterm Beitrag – die Redaktion liest mit.