Winmau Blade X Test: Das neue PDC-Dartboard im Praxis-Check

Winmau Blade X Dartboard als Grafik auf gelbem Comic-Hintergrund mit Schriftzug „WINMAU“, „BLADE-X“ und „TEST“ (Beitragsbild zum Winmau Blade X Test).
Winmau Blade X Test: Das neue PDC-Dartboard im Check, Fokus auf Score-Konsistenz und weniger Bounce-Outs.

Das Blade X ist Winmaus neues Premium-Board und wird vom Hersteller als Official Dartboard of the PDC positioniert. Klingt nach großer Bühne, großem Anspruch und ja, auch nach großem Preis. Die spannendere Frage ist aber nicht „teuer oder nicht“, sondern: Für wen bringt das Blade X im Alltag wirklich Vorteile und wo ist es eher Overkill?

Winmau Blade X Test: Was ist neu?

Im Kern setzt Winmau beim Blade X auf drei große Themen: tieferer/anders aufgebauter Kern, optimierte Drahtkonstruktion und gezielte Verstärkung in Scoring-Bereichen.

Winmau Blade X Dartboard – professionelles PDC-Dartboard mit Pro-Core Aufbau, ultra-schlanker Verdrahtung und drehbarem Zahlenring

Von Timm getestet (Training, League-Nights & Setup-Check)

Winmau Blade X Dartboard – Premium-PDC-Board für Score-Konsistenz, weniger Bounce-Outs & hohe Haltbarkeit

4,6/5 im Test Pro-Level Sisalboard
Pro Core Technologie Weniger Bounce-Outs Ultra-schlankes Wire Drehbarer Zahlenring

Wenn du regelmäßig spielst und ein Board willst, das Treffer sauber „annimmt“, ist das Blade X ein starkes Upgrade. Das tiefe Sisalbett, die schlanke Verdrahtung und der drehbare Zahlenring zielen klar auf konsistentes Scoring.

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Pro Core: mehr Tiefe, mehr „Dämpfung“ im Board

Das Blade X setzt auf eine Next-Generation Pro Core Konstruktion: unterschiedliche Sisaldichten, die vorne weniger Widerstand bieten (bessere Penetration) und im Kern stärker komprimiert sind, um Aufprallenergie zu absorbieren. Dazu kommt eine hochwertige, geschichtete Hartholz-Rückplatte.
Herstellerangabe: 13% mehr Sisaltiefe (tieferes Sisalbett) für stabileres Stecken und weniger Abpraller.

Warum das zählt:
Wenn Darts nicht nur „oberflächlich hängen“, sondern sauber ins Sisal greifen, bekommst du in der Praxis oft

  • weniger nervige Drop-outs
  • stabilere Einsteckwinkel
  • und ein gleichmäßigeres Gefühl über viele Sessions hinweg.

Density Control Wire: Haltbarkeit dort, wo’s wehtut

Mit der patentierten Density Control Wire Technologie wird die Sisaldichte in besonders oft getroffenen Scoring-Zonen optimiert, damit genau dort die Haltbarkeit und Dart-Retention steigen.
Sprich: Das Board soll da länger „frisch“ bleiben, wo dein Average wohnt.

Ultra-schlanke, schräg angeordnete Verdrahtung

Das Blade X nutzt ein ultra-schlankes Drahtsystem und ein 60°-schräges Wire-Design, das Darts eher in die Scoring-Bereiche lenken und Bounce-Outs reduzieren soll.
Das ist genau der Bereich, wo man als Spieler sofort merkt: Triffst du den Draht, ist’s weniger „Krawall“ und öfter trotzdem noch ein brauchbarer Sitz.

Material & Selbstheilung: das „Premium“-Versprechen

Winmau setzt beim Blade X auf Premium afrikanisches Sisal, das nach Stärke und Reinheit selektiert sein soll. Dazu kommt der Anspruch, eine sehr hohe Faserdichte zu erreichen (Hersteller nennt > 5,5 Mio. Fasern pro Board). Für dich heißt das in normalem Deutsch: gleichmäßige Oberfläche, konstanteres Stecken, weniger „weiche“ Überraschungsfelder.

Zahlenring & Handling: 360° drehen ohne Gefummel

Ein echtes Highlight ist der rotierende, laser-geschnittene Stahl-Zahlenring, der sich 360° drehen lässt, ohne dass du etwas demontieren oder neu klemmen musst. Er sitzt in einer Polymerfassung, wirkt modern und soll den Ring stabil halten.

Warum das praktisch ist:
Du drehst das Board (Abnutzung gleichmäßig), und drehst den Zahlenring wieder passend, fertig. Kein Abziehen, kein Neu-Klemmen, kein „wo ist die 20 hin“.

Praxis: Score-Konsistenz, Grouping & Bounce-Outs

Im Winmau Blade X Test geht’s am Ende um genau diese Frage: Fühlt sich das Scoring verlässlicher an?
Das Blade X ist klar darauf gebaut, dass Darts konstant und tief genug greifen. Pro Core, das tiefere Sisalbett, optimierte Scoring-Zonen und die ultra-schlanke Verdrahtung verfolgen alle dasselbe Ziel: weniger „eigentlich gut geworfen, trotzdem raus“ und mehr Treffer, die einfach sitzen.

Gerade bei Drahttreffern zeigt sich der Nutzen am stärksten. Wo andere Boards manchmal brutal abweisen, wirkt das Blade X eher so, als würde es Grenztreffer seltener bestrafen. Das macht über viele Sessions einen Unterschied, weil du weniger aus dem Rhythmus gerissen wirst.

Trotzdem bleibt das Board nur ein Teil der Gleichung. Wenn Bounce-Outs auffällig häufig sind, liegt es oft nicht am Dartboard allein, sondern am Setup drumherum:

Montage & Untergrund
Ein minimal schief hängendes Board verändert den Eintrittswinkel. Und wenn du direkt auf eine harte Wand (z. B. Beton) montierst, fühlt sich jeder Treffer „aggressiver“ an, was Abpraller begünstigen kann. Saubere Ausrichtung und stabile Befestigung bringen oft mehr, als man denkt.

Spitzenzustand
Zu glatte oder abgenutzte Points rutschen beim Einschlag eher weg, statt sauber zu greifen. Saubere, leicht angeraute Spitzen können spürbar helfen, ohne dass du direkt neue Darts kaufen musst.

Wurf + Setup (Flight/Shaft)
Wer eher flach wirft oder Darts hinten stark absacken lässt, produziert automatisch mehr Risiko für schräges Einstecken oder Bouncer. In solchen Fällen kann ein kleines Setup-Tuning (Shaft-Länge oder Flight-Form) den Flug stabilisieren.

Beim Grouping hilft das Blade X ebenfalls, aber nicht weil es plötzlich Magie kann, sondern weil es deine guten Würfe weniger „bestraft“. Schmale Drähte und ein konsistenteres Sisalgefühl sorgen dafür, dass enge Gruppen eher möglich bleiben. Unterm Strich: Das Blade X reduziert Frust, macht Treffer verlässlicher und belohnt Konstanz. Deine Technik ersetzt es nicht, aber es macht sie messbar angenehmer.

Für wen lohnt sich das Blade X wirklich?

Das Blade X passt besonders gut, wenn du…

  • viel spielst (Training, Liga, regelmäßige Sessions) und Haltbarkeit willst
  • Wert auf weniger Bounce-Outs und ein sehr „sauberes“ Treffergefühl legst
  • ein Board willst, das klar Richtung Pro-Standard/PDC gedacht ist

Eher unnötig, wenn du…

  • nur gelegentlich wirfst und dein aktuelles Board nicht „durch“ ist
  • primär an deinem Wurf arbeitest (da bringt Licht/Stand/Boardhöhe oft mehr als das teuerste Board)

Vergleich & Alternativen

Winmau Blade X

Das Premium-Board, wenn du Konsistenz willst: tieferes Sisalbett, schlankes Wire, weniger harte Abpraller, plus der drehbare Zahlenring für bequemes Rotieren. Am sinnvollsten für Vielspieler und ambitionierte Setups.

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Winmau Blade 360

Wenn Rotation dein Hauptargument ist. Besonders interessant, wenn du dein Board konsequent drehst und das als Feature wirklich nutzen willst.

Interner Tipp für dein Setup

Wenn du das Blade X einordnen willst: Schau dir auch meinen Winmau Blade 360 Test an (Rotation, Haltbarkeit & Preis-Leistung im Vergleich).

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Fazit zum Winmau Blade X Test

Der Winmau Blade X Test zeigt ziemlich klar: Das Board ist ein konsequentes Premium-Upgrade für Spieler, die regelmäßig werfen und ein Setup haben, das das auch ausnutzt. Pro-Core-Aufbau, schlanke Verdrahtung und der drehbare Zahlenring zahlen alle auf ein Ziel ein: mehr Verlässlichkeit im Scoring und weniger Frust durch Abpraller.

Meine Empfehlung:

  • Vielspieler / Liga / ambitioniertes Training: Blade X macht Sinn.
  • Hobby / gelegentlich: Blade 6 / Blade 360 reicht meistens, und dein Geld ist bei Licht/Matte oft besser aufgehoben.

FAQ zum Winmau Blade X

Ist der Winmau Blade X für Zuhause sinnvoll?

Ja, wenn du viel spielst und Premium-Features wirklich nutzt. Für „ab und zu“ ist er eher Luxus.

Reduziert das Blade X Bounce-Outs wirklich?

Es kann sie reduzieren, vor allem bei Drahttreffern. Setup, Points und Eintrittswinkel bleiben trotzdem entscheidend.

Was bringt der drehbare Zahlenring?

Weniger Gefummel beim Drehen des Boards. Praktisch, wenn du regelmäßig rotierst.

Brauche ich Adapter für magnetische Lichter?

Kann je nach Lichtsystem nötig sein. Wenn du Magnet-Licht nutzt, vorher prüfen, ob Klammern/Adapter gebraucht werden.

Ist das Blade X für Anfänger geeignet?

Spielbar: ja. Sinnvoll: meistens nein. Anfänger profitieren mehr von Technik, Licht und Standard-Board.

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